Dietmar Bär im Interview über seine Pilcher-Rolle
Als Ermittler im Kölner "Tatort" ist Dietmar Bär (65) zu einer echten TV-Legende geworden. Jetzt überrascht er durch seinen Auftritt in einer Pilcher-Verfilmung! Im Interview spricht der Schauspieler über diese ungewohnt romantische TV-Rolle, seine Bewunderung von Handwerkern und Chancen für eine neue Liebe im fortgeschrittenen Alter.
Man verbindet Sie vor allem mit Krimis. Umso größer die Überraschung über Ihre Rolle am ZDF-Sonntagabend
Dietmar Bär: "Ich bin tatsächlich ein ausgebildeter Theaterschauspieler und somit für eine Bandbreite von Rollen zuständig. Und jetzt kam das nette Angebot, bei einem Pilcher-Film mitzumachen."
Der Landstrich Cornwall ist bei Pilcher-Filmen ja fast selbst schon eine Hauptfigur. Wie haben Sie die Dreharbeiten dort erlebt?
Dietmar Bär: "Ja, natürlich ist ein exotischer Drehort sehr reizvoll. In England ist einfach alles sehr malerisch. Aber dieses Landschaftliche und auch diese Häuser, in denen wir waren: Mir kam es vor wie eine einzige große Antiquitätenhandlung."
In Ihrer Rolle führen Sie einen Handwerksbetrieb, der ums Überleben kämpft. Wie aktuell ist dieses Thema?
Dietmar Bär: "Dass die Leute langsam wieder zurückkehren in die Handwerke. Wir werden sie auch brauchen. KI kann Ihnen keine Heizung reparieren. Als Schauspieler kann ich Ihnen einen Heizungsbauer spielen. Aber geben Sie mir bloß keinen Hammer oder Schraubenzieher in die Hand, da bin ich verloren. (lacht)"
Dietmar Bär: "Das Schlimmste ist, glaube ich zu begreifen, dass Glück was Flüchtiges ist"
Daniel verliebt sich neu, auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist. Halten Sie das auch im wirklichen Leben für möglich?
Dietmar Bär: "Die Kraft der Liebe ist allüberall. Und die kann einem mit 16 passieren wie einem mit 66."
Daniel scheint das Glück ja in den kleinsten Dingen zu finden. Was bedeutet für Sie persönlich Glück?
Dietmar Bär: "Das Schlimmste ist, glaube ich zu begreifen, dass Glück was Flüchtiges ist. Ich glaube nicht, dass sich jemand hinsetzt und sagt: Mensch, heute war ich den ganzen Tag glücklich."
Dieses Interview erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Woche der Frau" - jede Woche neu am Kiosk!





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