Verona Pooth: "Für mich als Mutter ist es unerträglich"
Infolge der Eskalation im Nahen Osten ist vielerorts der Luftraum gesperrt. Zahlreiche Touristen sind auf Flughäfen gestrandet. Auch viele deutsche Auswanderer sind von der Ausnahmesituation betroffen. Verona Pooth (57) durchlebt derzeit bange Minuten: Ihr jüngerer Sohn Rocco (14) sitzt noch in ihrer Wahlheimat Dubai fest. Alleine sei er nicht, Diegos (22) Freundin Louis Büscher sei vor Ort und kümmere sich um den Teenager. Louisa und Rocco seien "wirklich tapfer und die machen das so gut, ich bin so stolz auf die beiden", so Verona. "Aber für mich als Mutter ist es unerträglich, dass er so weit weg ist und sich eigentlich in einer Kriegsschneise befindet und man wirklich nicht weiß, wie viel Wochen oder Monate das noch gehen wird. Das ist einfach schrecklich für alle." Sie habe jedenfalls nur einen Gedanken: "Wie kriege ich die beiden schnellstmöglich zu Franjo und mir nach Düsseldorf?"
Franjo Pooth eilt zu Sohn Rocco – und fährt 1.000 Kilometer durch die Wüste
Nun steht fest: Franjo Pooth (56) holt seinen Sohn aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ab. "Er fliegt über Istanbul und Kairo und dann weiter nach Riad in Saudi-Arabien", schildert Verona Pooth der "Bild"-Zeitung. "Von dort wird er mit dem Auto bis zur Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate fahren, wo ihn ein Fahrer abholt, der ihn in einem gepanzerten Wagen sicher nach Dubai bringt."Alleine die circa 1.000 Kilometer lange Autofahrt in den Stadtteil Al Barari wird wohl mehr als zehn Stunden dauern.
Louisa und Rocco warten dort in unserer Penthouse-Wohnung auf ihn. Bis vor zehn Minuten war noch geplant, dass die beiden und Franjo sich direkt an der Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate zu Saudi-Arabien treffen. Doch als wir hörten, dass zusätzliche Wasserreserven und Medikamente ins Auto gepackt wurden, haben wir doch große Angst bekommen. In diesem Moment wurde uns klar, wie schnell die Lage sich zuspitzen kann,
so Verona Pooth weiter. Aus diesem Grund habe sich das Paar nun umentschieden. "Das Risiko, mit ihnen rauszufahren, wollen wir nicht eingehen. Da auch in Dubai alles sicher ist." Nun muss die Moderatorin viele Stunden bangen. "Ich hoffe von Herzen, dass alles gut geht und Franjo in spätestens 24 Stunden Roccolito und Louisa wieder in die Arme schließen kann. Mehr wünsche ich mir gerade nicht, als dass alle gesund und sicher wieder zusammen sind." Und weiter: "Louisa ist ein wahrer Sonnenschein. Sie gibt alles, um Roccolito in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar."
Verwendete Quellen: Instagram, Bild






