Wolke Hegenbarth: “Das ist wie Atommüll”
“Ein Foto, das einmal im Internet ist, bekommt man nie wieder raus“, appelliert die Schauspielerin Wolke Hegenbarth (46). In ihren Augen fehlt einigen Menschen dafür das Bewusstsein. Im Interview mit “t-online“ sagt sie: “Das ist wie Atommüll. Diese Unkontrollierbarkeit, was mit einem Bild alles passieren kann, sollte man sich einmal vor Augen führen.“ Wie sehr man Fotos und Videos heutzutage bearbeiten und verfälschen könne, findet Hegenbarth “richtig gruselig“: “Bevor man ein Kinderfoto irgendwo hochlädt, sollte man ganz genau darüber nachdenken.“
Als Teil ihrer Arbeit sei Instagram für sie sehr wichtig, über 220.000 Follower hat die Rheinländerin dort. Ihren Sohn Avi (7) aber will sie aus Social Media raushalten, veröffentlicht keine Details über sein Leben, seine Hobbys oder Lieblingsbücher:
Ich bin der Meinung, man sollte seine Kinder dort nicht zeigen und vorführen.
Doch es gab auch Zeiten, in denen Wolke Hegenbarth das etwas anders handhabte, Bilder von Strandspaziergängen oder Festen mit Avi postete. Doch an seinem fünften Geburtstag zog sie die Reißleine. “Er wird jetzt groß und verdient eine vollumfängliche Privatsphäre“, erklärte sie damals. Doch Wolke Hegenbarths Schutzmaßnahmen gehen noch weiter: “Es kann durchaus sein, dass mein Sohn der Allerletzte sein wird, der Social Media benutzen darf. Wie kann ich etwas, das ich selber nicht im Griff habe, quasi uneingeschränkt meinem Kind zur Verfügung stellen?“ Sie selbst geht mit gutem Beispiel voran: Sobald der Grundschüler vom Unterricht nach Hause kommt, legt sie ihr Handy weg.
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Verwendete Quellen: Viel Spaß





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