"Wurde gemobbt und ausgegrenzt": Christian Lell wollte "Promi Big Brother" freiwillig abbrechen

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In der diesjährigen "Promi Big Brother"-Staffel sorgte kaum ein Kandidat für so viel Zündstoff wie Christian Lell. Nach unzähligen Streitereien war für den Ex-Fußball-Profi im Halbfinale dann auch Schluss. Doch wie der 41-Jährige jetzt enthüllte, stand er kurz davor, den Container auf eigenen Wunsch zu verlassen - weil er sich "gemobbt und ausgegrenzt" gefühlt habe!

Christian Lell sitzt im "Promi Big Brother"-Finale im Studio und schaut ernst
Schwere Vorwürfe nach dem Exit: Christian Lell offenbart die emotionalen Belastungen während seiner Zeit bei "Promi Big Brother".© Joyn/Willi Weber

Vom Psychologen aufgehalten worden: Christian Lell wollte "Promi Big Brother" abbrechen

Christian Lell (41) war in diesem Jahr wohl der Kandidat, der bei "Promi Big Brother" - neben Kim Virginia (31) und Nikola Grey (30) - am meisten polarisiert hat. Immer wieder eckte der Ex-Bayern-München-Kicker bei seinen Mitstreitern an, regelmäßig kam es zu krassen Diskussionen und Streitigkeiten und auch die Zuschauer diskutierten heftig über ihn. Das Ganze ging sogar so weit, dass so manch ein Kandidat, darunter Redo (57) oder Gedeon (57), nichtmal mehr mit dem 41-Jährigen sprechen wollten.

"Ich wurde gemobbt und ausgegrenzt von elf Leuten"

Für Christian Lell waren die Umstände bei "Promi Big Brother" entsprechend nicht leicht. Kurz nach seinem Exit im Halbfinale (18. Oktober) offenbarte der einstige Fußball-Profi, dass er wegen der Ausgrenzung seiner Mitstreiter sogar darüber nachgedacht hätte, die Reality-Show freiwillig zu verlassen. Letztlich habe ein Psychologe der Produktion ihn von der Entscheidung abgebracht: "Ich wollte das Haus fast verlassen. Der Psychologe hat mich zurückgehalten", so das Geständnis des Ex-Kickers.

Der Psychologe habe Christian in den zwei Gesprächen davon überzeugen können, weiterzumachen. Das Verhalten der übrigen "Promi Big Brother"-Kandidaten habe ihm zugesetzt: "Ich habe auch Fehler gemacht, aber für mich war es wirklich grenzwertig an manchen Stellen", so Lell. Doch besonders schmerzhaft sei die Erkenntnis gewesen, dass seine Mitstreiter ihn so behandelten, nachdem Christian sich ihnen emotional so geöffnet hatte:

Ich sage mal so: Ich habe zweimal mit dem Psychologen darinnen gesprochen, weil ich gemobbt und ausgegrenzt wurde von elf Leuten, die im Grund mir vorwerfen, was sie selber mir gegenüber machen. Und das, obwohl ich mich allen geöffnet habe.

Er betonte weiter: "Das ist eine emotionale Befreiung für mich. Habe das viele Jahre mit mir herumgetragen und an mir gezweifelt. (…) Und dann war es für mich sehr, sehr schwer nachvollziehbar, wie sich eine ganze Gruppe gegen einen stellen kann. Und dann wiederum die Hälfte der Gruppe wieder seine Meinung geändert hat, nachdem ich mit denen dann mal eins zu eins gesprochen habe." Ob Christian auch nach "Promi Big Brother" weiterhin Kontakt zu dem ein oder anderen Show-Kollegen halten wird, ist aber wahrscheinlich fraglich …

"Promi Big Brother" kannst du dir jederzeit noch einmal auf Joyn ansehen.

Verwendete Quellen: Joyn/Sat.1

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