Prinzessin Charlotte: Royale Taufe an bedeutungsvollem Ort

Wie Lady Di wird das zweite Royal Baby in Sandringham getauft

Am 5. Juli wird Prinzessin Charlotte getauft. Prinz William und Herzogin Kate ehren damit die verstorbene Lady Diana. Vermutlich wird auch Prinzessin Charlotte das traditionelle Taufkleid tragen wie  Prinz George bei seiner Taufe. Anders als Prinz George zuvor wird sie in Sandringham die Taufe erhalten.

Das Leben einer Prinzessin hat seinen Preis. Nachdem sich der royale Nachwuchs von Prinz William und Herzogin Kate zuletzt am Tag der Geburt öffentlich zeigten, steht nun schon der erste öffentliche Termin für die kleine Charlotte fest. Denn am 5. Juli soll das Royal Baby auf den bedeutungsvollen Namen Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana getauft werden – und zwar an einem ebenso besonderen Ort.

Prinzessin Charlotte, die am 2. Mai 2015 das Licht der Welt erblickte, wird bei ihrer Taufe demnach zwei Monate und zwei Tage alt sein. Prinz George wurde in der Kapelle am St. James‘ Palace in London getauft, doch für Prinzessin Charlotte haben sich die Eltern einen anderen Ort für die Taufe ausgesucht, verkündete der Kensington-Palast am Freitag, 5. Juni. Das zweite Royal Baby soll in der St. Maria Magdalena Kirche in Sandringham den Eintritt in die christliche Glaubensgemeinschaft erhalten.

Zeichen an Lady Diana

Hinter dieser Entscheidung liegt ein besonderer Gedanke. Denn in dieser Kirche wurde auch die 1997 verstorbene Lady Di 1961 getauft, die schließlich die Großmutter von Prinzessin Charlotte ist. Damit setzen Prinz William und Herzogin Kate erneut ein Zeichen im Gedenken an die verstorbene Ikone. Denn auch der dritte Vorname der kleinen Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana stammt von Prinz Williams Mutter.

Erzbischof Justin Welby ist "hocherfreut"

Prinzessin Charlotte soll vermutlich in dem traditionellen Taufkleid der Familie Windsor getauft werden. Vorbild dafür war ein 1841 von Königin Victoria in Auftrag gegebenes Taufgewand. Außerdem wird, wie auch schon bei der Taufe von Prinz George im Oktober 2013, der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, die Zeremonie halten. Auf seiner Homepage äußerte sich dieser bereits als „hocherfreut“ über die Ehre, die Taufe von Prinzessin Charlotte durchführen zu dürfen:

Ich bin hocherfreut über die Einladung, die Taufe von ihrer königlichen Hoheit Prinzessin Charlotte durchzuführen. Es wird eine außergewöhnliche Ehre und ein Privileg sein, die Prinzessin in die Familie der Kirche aufzunehmen,

heißt es dort.

Private Zeremonie

Allerdings wird die Taufzeremonie ansonsten eine sehr private Angelegenheit. Nur geladene Gäste werden der Feier beiwohnen, während Fernsehkameras und Reporter draußen bleiben müssen. Vermutlich werden im Anschluss an die Taufe aber Fotos veröffentlicht, ähnlich wie bei Prinz George.