"Purer Sexismus!": Schottische Barmänner weigern sich Kilts zu tragen, weil Frauen ihnen unter den Rock greifen

Jetzt gibt es einem Pub in Inverness nur noch Hosen

"Purer Sexismus", beschweren sich die Barmänner des Hootananny-Pubs in der schottischen Stadt Inverness. Eigentlich tragen sie während der Arbeit nämlich Kilts, also Schottenröcke, doch diese müssen sie jetzt gegen Hosen eintauschen. Das Problem: Gerade an den Wochenenden greifen ihnen häufiger betrunkene Frauen unter den Rock, um zu überprüfen, ob sie Unterwäsche tragen oder "echte Schotten" sind...

Kellner in Kilts fühlen sich "verwundbar"

Iain Howie, der stellvertretende Manager von Hootananny, erklärt die unangenehme Situation gegenüber dem britischen "Telegraph":

Größere Gruppen trinkender Frauen kreisen dich ein, wenn du die Gläser einsammelst und sie fragen dich, ob du ein echter Schotte bist - und sie finden es selber raus.

Die ersten Male, so Howie, sei es witzig, aber wenn im Geschäft viel los ist und man schnell und hart arbeiten muss und die Hände voll hat, fühlt man sich sehr verwundbar. Er würde sich beim Kellnern nur denken, "bekomme ich jetzt zerbrochene Gläser oder hebt man mit wieder den Kilt hoch" und sei immer peinlich berührt.
 

"Purer Sexismus - es ist eine ernste Sache!"

Jetzt haben sich die Männer entschlossen, nur noch Hosen zu tragen. Kit Fraser, der Besitzer des Pubs, sieht das wahre Problem: Sexismus.

Es mag sich lustig anhören, aber es ist eine erste Sache. Die Frauen greifen ihnen unter die Kilts. Kannst du dir vorstellen, was mir in einem Restaurant passieren würde, wenn ich einem Mädel unter den Rock greife? Ich würde zurecht sofort auf die nächstgelegene Polizeistation gebracht werden.

Seiner Meinung nach seien jetzt die Frauen an der Reihe, in Dingen Sexismus dazuzulernen.

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