Quoten-Desaster: „DSDS“ weiter auf Talfahrt

Nur noch 3 Millionen Zuschauer vor der Mattscheibe

Heino, DJ Antoine, Mandy Capristo und Dieter Bohlen. Die aktuelle Jury-Besetzung der 12. Staffel von Seit 12 Staffeln das Aushängeschild der Casting-Show: Pop-Titan Dieter Bohlen.  So fing es damals an: Dieter Bohlen an der Seite von Thomas Stein, Shona Fraser und Thomas Bug. 

Da kann auch Publikumsliebling Mandy Capristo, 25, nicht gegensteuern. Die aktuelle zwölfte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ lockt kaum noch Zuschauer vor den Fernseher. Die letzte Show vom Samstagabend erreichte einen neuen Quoten-Tiefstand: Nur 3,17 Millionen Menschen schalteten die Casting-Show ein. 

Wechselnde Jury und ein verändertes Konzept können nichts daran ändern: Die aktuelle Staffel von „DSDS“ ist nur eine weitere Etappe einer Casting-Show, dessen Haltbarkeitsdatum lange überschritten ist. Nur noch 10,9 Prozent Gesamtmarktanteil konnte die RTL-Show am Samstagabend ausmachen, in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es 15,6 Prozent – und das, obwohl es in der Sendung immerhin um den Einzug in die Top 10 ging.

"DSDS" bleibt wichtiges Zugpferd für RTL

Auch wenn die Quoten stetig zurückgehen, hält der Privatsender weiterhin an seiner mittlerweile 12 Jahre alten Casting-Omi fest. Der Grund ist mehr als simpel: „Deutschland sucht den Supertar“ ist und bleibt eines der stärksten Zugpferde von RTL. Eine durchschnittliche Quote von knapp unter 20 Prozent liegt nach Angaben von "quotenmeter.de" immer noch weit über dem Durchschnitt des Senders.

Bohlen denkt nicht ans Aufhören

Pop-Titan Dieter Bohlen, 61, wird wohl also vorerst nicht um seinen Job als Jury-Präsident fürchten müssen. Neben „Deutschland sucht den Superstar“ sitzt er zudem seit 2007 bei "Das Supertalent" am Richterpult. Erst kürzlich hieß es in Medienberichten, RTL habe den Vertrag mit dem Musikproduzenten um mindestens drei Jahre verlängert.