Robin Williams: Streit ums Erbe geht in die nächste Runde

Seine Witwe und die Kinder streiten nun um Fahrradsammlung

Robin Williams nahm sich mit 63 Jahren das Leben. Susan Schneider war Robin Williams dritte Ehefrau. Nun geht der Streit um das Erbe des Schauspielers in die nächste Runde.

Es ist eine wahre Schmach, wie die Witwe und letzte Ehefrau von Robin Williams († 63), Susan Schneider, 50, und die drei Kinder unerbittlich um das Erbe des verstorbenen Schauspielers streiten. Nun geht der Kampf um seinen Nachlass in die nächste Runde. Dieses Mal steht die Fahrradsammlung des Komikers im Mittelpunkt des Streits.

 

Der Anwalt von Robin Williams' letzter Ehefrau Susan Schneider eröffnet nun die nächste Runde im Streit um das Erbe. Er fordert nun, dass ein Richter aus San Francisco eingreifen soll, um endlich zu einer Einigung mit den Kindern Zachary, 32,  Zelda, 26, und Cody Williams, 23, zu kommen. Die „Associated Press“ berichtet:

Mit allem Respekt gegenüber dem persönlichen Eigentum haben wir mit Streitschlichtern versucht zu einer Lösung zu kommen, aber es bleiben noch immer ungeklärte Fragen,

ließ Schneiders Anwalt James Wagstaffe verlauten. Neben der Fahrradsammlung des Schauspielers wird sich nun auch um Bücher, Kunstwerke und andere persönliche Gegenstände mit einem Wert in Millionenhöhe gestritten.

Die Anwälte reden miteinander

Die Kinder argumentieren, dass ihr Vater einen Streit vor Gericht nie gewollt hätte und dementsprechend vorgesorgt hatte:

Robin Williams hatte eine klare Intention als er Vermögensverwalter beauftragt hatte in seinem Vertrauen das Erbe aufzuteilen, sodass ein Gericht dafür nie notwendig sein würde,

argumentierte die Anwältin der Williams-Kinder Meredith Bushnell.

Streit bleibt vorerst ungeklärt

Bisher bleibt unklar, ob das Gericht im Streit einlenken muss, denn bis Anfang September haben die Streithähne noch Zeit vorzulegen, was sie ihrer Meinung nach erben sollten.

Seit Dezember 2014 befinden sich beide Parteien bereits im Clinch. Hoffentlich wird dieser bald ein Ende haben, denn das hätte Robin Williams sicherlich nie gewollt.