Robin Williams: Trieben Halluzinationen den Comedian in den Selbstmord?

Neue Details zum Freitod des US-Stars

Hat Robin Williams, (†63) halluziniert? Und war das der ausschlaggebende Grund für seinen erschütternden Selbstmord? Erst vor ein paar Tagen wurde der Autopsiebericht zum tragischen Tod des Schauspielers veröffentlicht - jetzt sorgen weitere Details für Entsetzen.

Wie die US-Website "TMZ" im Gespräch mit Bekannten der Familie erfahren haben will, soll Robin Williams an einer Begleiterscheinung von Parkinson erkrankt gewesen sein: der Lewy-Körper-Demenz. 

Halluzinationen als Auslöser für Selbstmord?

Im Zuge dieser Erkrankung können nicht nur Depressionen, sondern auch Halluzinationen auftreten - der Patient sieht Menschen, Tiere und Dinge, die gar nicht existieren. Außerdem kann es passieren, dass er versucht, Kontakt mit seinem vermeintlich realen Umfeld aufzunehmen.

Wie "TMZ" weiter berichtet, hält Robin Williams´ Familie die Begleiterscheinungen der Lewy-Körper-Demenz für den Hauptauslöser seines Suizids. 

Autopsiebericht bestätigt: Weder Alkohol, noch Drogen Im Blut

Erst vor kurzem wurde der Autopsiebericht zum überraschenden Freitod des "Good Will Hunting"-Darstellers veröffentlicht. Aus ihm geht hervor, dass Williams vor seinem Selbstmord weder Alkohol, noch Drogen im Blut hatte. Lediglich geringe Spuren verschreibungspflichtiger Medikamente seien nachgewiesen worden. 

Gefeierter Schauspieler

Robin Williams spielte sich mit Filmen wie "Mrs. Doubtfire" und "Der Club der toten Dichter" in die Herzen seiner Fans. 1998 erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle in "Good Will Hunting".