Marius Borg Høiby: Gericht gibt Antrag auf Freilassung statt
Diese Nachricht kommt überraschend: Nach mehreren Wochen Untersuchungshaft hatte Marius Borg Høiby (29) die Freilassung aus der Untersuchungshaft beantragt. Und diesem Antrag gab das Gericht am 2. November statt, der Sohn von Königin Mette-Marit (53) kommt vorläufig frei, wie unter anderem "Se og Hør" berichtet. Laut NRK soll die Staatsanwaltschaft, die eine Verlängerung der Haft gefordert hatte, bereits angekündigt haben, Berufung gegen das Urteil eingelegen wollen.
Anwalt über Untersuchungshaft: "Sehr schmerzhaft für ihn"
Erst vor wenigen Stunden hatte sich Marius' Anwalt Daniel Storrvik, der seinen Mandanten am Montagmorgen zu Gericht begleitet hatte, laut "Dagbladet" öffentlich dazu geäußert, wie sehr der 29-Jährige unter den Umständen der Untersuchungshaft leiden würde. Demnach habe Marius eine "schwere Zeit" während seiner Haft in Skaugum erlebt. Und: "Es ist eine Gesamtbewertung, die das für ihn sehr schmerzhaft macht, so wie die Situation jetzt ist."
In einem weiteren Interview mit dem norwegischen Fernsehsender "TV2" machte der Jurist darüber hinaus eine vielsagende Andeutung zur Untersuchungshaft seines Mandanten:
Das war für einige Zeit eine gute Vereinbarung. Inzwischen gibt es aber Umstände, auf die ich nicht eingehen möchte, die einiges geändert haben.
Was genau mit den besagten Umständen gemeint ist, ist allerdings bislang unklar. Er stellte jedoch klar, dass Marius Borg Høibys Bitte um Freilassung ein deutliches Signal dafür sei, wie schlecht es ihm in Skaugum ergehen würde: "Dass er dennoch um Freilassung bittet, sagt etwas über seine prekäre Lage aus." Ein Risiko, dass der 29-Jährige nun erneut straffällig werden könnte, sieht Daniel Storrvik nach eigenen Angaben nicht.
Berufung stattgegeben: Neuer Prozess im Februar 2027
Seit Februar 2026 hatte sich Marius in Untersuchungshaft befunden - zuerst in einem Gefängnis, bevor er unter strengen Auflagen und mit einer elektronischen Fußfessel nach Skaugum gebracht worden war. Im Juni 2026 war unter anderem wegen Vergewaltigung und Misshandlung schuldig gesprochen und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Marius legte Berufung ein - mit Erfolg: Im Februar 2027 beginnt vor dem Berufungsgericht der neue Prozess.
Verwendete Quellen: TV2, NRK, Se og Hør, Dagbladet





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