"Auf das Schlimmste vorbereitet": So ernst steht es um König Harald von Norwegen

Die Nachrichten aus dem Osloer Rikshospitalet klingen besorgniserregender denn je: Nach dem offiziellen Palast-Update zum kritischen Zustand von König Harald V. äußern sich nun behandelnde Ärzte mit deutlichen Worten und bereiten Volk wie Familie auf das Schlimmste vor.

Dramatische Lage bei König Harald: Mediziner warnen vor dem Schlimmsten

Die Nachrichten aus dem Osloer Rikshospitalet klingen besorgniserregender denn je: Nach dem offiziellen Palast-Update zum kritischen Zustand von König Harald (89) äußern sich nun behandelnde Ärzte mit deutlichen Worten und bereiten Volk wie Familie auf das Schlimmste vor. Ursprünglich wurde der 89-jährige Monarch am 17. August wegen Einlagerungen von Wasser im Gewebe in die Klinik gebracht. Doch nur sechs Tage später folgte die Hiobsbotschaft: Der Monarch hatte sich eine Blutinfektion zugezogen. Obwohl er umgehend mit Antibiotika behandelt wurde, hat sich die Lage am Donnerstag drastisch zugespitzt. Der Palast wählte ungewöhnlich deutliche Worte und bezeichnete Haralds Befinden offiziell als "sehr ernst".

"Man muss sich auf das Schlimmste vorbereiten"

Fachärzte zeichnen nun ebenfalls ein düsteres Bild: Der Hämatologe Bjørn Tore Gjertsen betonte gegenüber der norwegischen Zeitung VG, wie immens die Gefahr in diesem Alter ist: "Ich glaube, dass es sehr ernst ist und dass man angesichts seines Alters und seiner Erkrankung auf das Schlimmste vorbereitet sein muss." Das Gefährliche an einer solchen Infektion sei die Dynamik: Bei älteren Patienten könne sich das Bild nicht nur von Tag zu Tag, sondern innerhalb von Stunden dramatisch verschlechtern.

Auch der Geriatrieprofessor Leiv Otto Watne warnte vor den typischen Komplikationen, die bei einer Überlastung des Immunsystems auftreten. Schlägt die medikamentöse Therapie bei einem geschwächten Körper nicht mehr rasch genug an, drohen Folgeprobleme mit lebenswichtigen Organen wie den Nieren oder dem Herzen. Ältere Menschen besitzen in solchen Krisen schlichtweg kaum noch körperliche Reserven, um einen derart aggressiven Infekt abzuwehren.

Wie akut die Situation auf den Fluren des Rikshospitalet ist, zeigt das Handeln der Königsfamilie. Kronprinz Haakon (53) und Königin Sonja (89) sagten ihr gesamtes offizielles Programm ab, um ununterbrochen am Krankenbett des Monarchen zu wachen. Selbst Marius Borg Høiby reiste an - und auch die norwegischen Bischöfe kehrten laut "Vårt Land" mittlerweile von Rom nach Norwegen zurück.

Für Royal-Experten wie Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen ist dieses geschlossene Auftreten in Kombination mit den ungeschminkten Mitteilungen des Hofes ein klares Signal: Das Königshaus verheimlicht nichts mehr - und ganz Norwegen bangt in diesen Stunden um das Leben seines geliebten Landesvaters.

Verwendete Quellen: VG, Vårt Land

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