Marius Borg Høiby: Sein Selbstmitleid ist unerträglich
Eigentlich kann sich Marius Borg Høiby (29) nicht beklagen. Wenn er morgens aufwacht, fällt das Sonnenlicht ungefiltert in sein Zimmer. Keine Gitter, keine "gesiebte Luft". Offiziell befindet sich der Sohn von Prinzessin Mette-Marit (52) in Untersuchungshaft. Doch er muss sie nicht im Gefängnis absitzen, sondern in einem Nebenhaus von Gut Skaugum - dem Sitz des Kronprinzenpaares. Dabei schränkt eine elektronische Fußfessel seine Bewegungsfreiheit ein.
"Nicht gerade das tollste Leben": Marius jammert über Untersuchungshaft
Für "gewöhnliche" Kriminelle wären diese Zustände fast paradiesisch. Marius verbringt seine Tage nicht in einer Zelle, sondern in einem bequemen Haus, wo er vermutlich von den Angestellten der Residenz versorgt wird. Drei Stunden pro Tag darf er das Hauptgebäude aufsuchen, um Zeit mit Mette-Marit zu verbringen. Wenn man bedenkt, dass der junge Mann wegen Vergewaltigung verurteilt wurde – die Berufung ist derzeit anhängig – ist seine Lage durchaus komfortabel. Doch Marius hält sich für ein Opfer der Justiz!
Als am 10. August über eine Haftverlängerung beraten wurde, erschien Marius sonnengebräunt vor Gericht (auch eine Terrasse steht ihm zur Verfügung). Über die Bedingungen auf Gut Skaugum klagte er:
Es ist nicht gerade das tollste Leben.
Er versuchte, Mitleid zu erregen: "Ich kann das Haus nicht verlassen, nicht einkaufen gehen oder Freunde besuchen." Und er habe sich doch ruhig verhalten ... Doch das Gericht zeigte sich unbeeindruckt: Es verlängerte die U-Haft um weitere vier Wochen. Die Norweger haben für Marius ebenfalls kein Verständnis und finden sein Selbstmitleid einfach unerträglich.
Dieser Artikel von Rupert Snowdon erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!





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