Trauerfeier in Oslo für König Harald: Mette-Marit soll teilnehmen wollen
Die Welt verabschiedet sich am heutigen 9. September von einem Monarchen: Nach seinem Tod am Morgen des 28. August wird König Harald (†89) in Oslo beigesetzt. Die offizielle kirchliche Zeremonie, zu der sich etliche Königshäuser angekündigt haben, findet im Osloer Dom statt, im Anschluss an die Trauerfeier soll es einen Trauerzug durch die norwegische Hauptstadt zur Festung Akershus in geben, wo Harald letztlich beigesetzt wird. Neben seiner Witwe Königin Sonja (89) und Neukönig Haakon (53) soll auch dessen Ehefrau Mette-Marit (53) an der Beisetzung teilnehmen wollen. Mutet sie sich damit möglicherweise zu viel zu?
Komplikationen nach Lungentransplantation: Gesundheitsexpertin warnt
Immerhin unterzog sich Königin Mette-Marit erst vor knapp drei Monaten einer Lungentransplantation und sollte sich entsprechend noch schonen. Ihr gesundheitlicher Zustand war auch der Grund dafür, dass sie nicht an Haakons Vereidigung am 1. September teilnehmen konnte. Damals hieß es vonseiten des Palasts, dass nach der Transplantation Komplikationen aufgetreten seien und die 53-Jährige daher medizinisch beobachtet werden müsse. Ob eine Teilnahme an der Beisetzung ihres Schwiegervaters also eine gute Idee ist, sehen Experten kritisch.
So erklärte Marthe Gundersen, Gesundheitsberaterin beim norwegischen Herz-Lungen-Verband LHL, gegenüber "Dagbladet" beispielsweise, dass sich Neukönigin Mette-Marit nach ihrer Lungentransplantation noch in einer frühen Genesungsphase befinden würde, was ein erhebliches Risiko darstelle. Die 53-Jährige müsse Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken, wodurch ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe. Schon kleinere Atemwegsinfekte könnten für Mette-Marit zur Gefahr werden:
Die größte Gefahr ist eine Ansteckung, insbesondere mit Atemwegsinfektionen,
so die Gesundheitsexpertin.
Gundersen betonte aber auch, dass sie die individuelle Situation der dreifachen Mama nicht kennen würde, weshalb ihre Einschätzung allgemein zu betrachten sei. Neben den Infektionsrisiko sei aber auch die körperliche Belastung, der sich Mette-Marit durch die Teilnahme an Haralds Beisetzung aussetzt, durch mögliche Transportwege, Wartezeiten, Gehen, Stehen und die starken Emotionen ein Risiko für die Gesundheit der norwegischen Königin.
Ausreichende Pausen und Maßnahmen, um ein Infektionsrisiko zu verringern - beispielsweise durch Masken - seien in Mette-Marits Situation unerlässlich. Bislang berichten diverse Medien, dass Königin Mette-Marit trotz allem an der Beisetzung von König Harald teilnehmen wird.
Ab 12 Uhr wird der Abschied von König Harald V. im Ersten sowie auf RTL übertragen.
Verwendete Quellen: Dadbladet





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