Ist König Charles III. nur noch zwei Jahre König?
Erst war es nur ein Gerücht, aber jetzt verdichten sich angeblich die Hinweise, dass doch etwas dran ist: Glaubt man dem Flurfunk aus dem Buckingham-Palast, könnte König Charles III. (77) nur noch zwei Jahre König sein. In den vergangenen Wochen herrschte ungewohnt viel Trubel in der offiziellen Londoner Residenz des Staatsoberhauptes. Immer wieder fuhren Limousinen in den Innenhof, und Männer im Anzug und Aktentaschen stiegen aus und eilten schnellen Schrittes durch die Eingangstür.
Abdankung zum 80. Geburtstag?
Eine Sitzung jagt die andere. Palastkenner wissen: Es waren Mitarbeiter von Prinz William (44), die sich mit den Sekretären von König Charles trafen. Solch intensive Zusammenarbeit hat es noch nie gegeben. Auffällig: Der Thronfolger selbst verkündet seit Monaten immer wieder, wie er sich die Monarchie unter seiner Führung vorstellt. Man sollte meinen, dass sein Vater sich durch solche Äußerungen angegriffen fühlen könnte. Schließlich ist der König trotz seiner Krebsbehandlung äußerst pflichtbewusst. Aber aus Insiderkreisen sickerte aber durch, dass der Monarch damit überhaupt kein Problem hat. Denn nach langen Gesprächen mit Königin Camilla (79) hat er angeblich beschlossen, das Ruder zu seinem 80. Geburtstag im November 2028 an Sohn William zu übergeben. Und je schneller sich die Briten an den Gedanken gewöhnen, dass Charles abdankt, desto besser.
Der König hat sich den Entschluss, seinen Thronfolger schneller als erwartet zu seinem Nachfolger zu machen, sicher nicht leicht gemacht. Schließlich musste er selbst lange warten, bis er das Zepter von seiner Mutter nach deren Tod übernahm. Der Monarch weiß, dass sein Sohn bestens vorbereitet ist für den "Topjob". Und er möchte die Zeit, in der es ihm trotz Krebsbehandlung noch gut geht, nutzen, um private Zeit mit Ehefrau Camilla zu genießen. Ganz ohne Hektik und Terminkalender.
Prinz William, so wurde zuletzt oft behauptet, sei allerdings "arbeitsscheu". Aber nur, weil er nicht auf der Bildfläche zu sehen war, heißt das nicht, dass er nicht fleißig war. Hinter den Kulissen nahm er an unzähligen Treffen mit dem König und seinen Beratern teil, manchmal auch am Telefon, um den Thronwechsel zu besprechen. Wenn die Krone an William übergeht, gibt es keine offenen Fragen mehr. Alles ist perfekt vorbereitet. König Charles weiß, dass die Krone in den Händen seines Sohnes bestens aufgehoben ist.
Dieser Artikel von Eve Myers erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!





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