Herzogin Meghan: Abrechnung! "Diana würde sie hassen"

Herzogin Meghan: Abrechnung! "Diana würde sie hassen"

Herzogin Meghan, 41, hat die Königsfamilie gegen sich aufgebracht - wieder einmal. Nun muss sich die ehemalige Schauspielerin bitterböse Kritik gefallen lassen, die sie auch persönlich sehr treffen dürfte.

Herzogin Meghan: Diese Entscheidung wirft Fragen auf 

Herzogin Meghans Feldzug gegen die Königsfamilie geht immer weiter. Nach ihrem Interview mit Oprah Winfrey im vergangenen Jahr, bei dem sie unter anderem Herzogin Kate bitterböse Vorwürfe machte, legt der ehemalige "Suits"-Star noch einmal nach. In ihrem Podcast "Archetypes" unterstellte sie der Königsfamilie nicht nur, sie kleingehalten zu haben, sondern auch, dass man sie genötigt habe, mit ihren offiziellen Aufgaben weiterzumachen, nachdem im Zimmer ihres Sohnes Archie eine Heizung Feuer fing

Doch Meghan scheint noch lange nicht alles gesagt zu haben: In einem langen Porträt im Magazin "The Cut" nutzte sie erneut die Gelegenheit, um zu betonen, wie viel besser es Prinz Harry und ihr seid ihrem Umzug in die USA gehen würde und zu behaupten, in Großbritannien sei es ihr nicht möglich gewesen, Archie in den Kindergarten zu bringen, ohne dass sie von einer Horde Fotografen verfolgt worden wäre. Die britischen Boulevardmedien kritisierten nicht nur, dass das wohl wieder einmal eine Übertreibung der Herzogin von Sussex gewesen sein dürfte - immerhin bringen William und Kate ihre Kinder auch häufig selbst zur Schule und das ganz ohne großen Medienrummel dabei, sondern auch das Timing des Interviews. Immerhin erschien der Text am 29. August - und damit nur zwei Tage vor einem für die britischen Royals extrem wichtigen Datum.

Denn am 31. August jährt sich der Todestag von Prinzessin Diana bereits zum 25. Mal. Besonders für ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry dürfte dieser Jahrestag nur schwer zu ertragen sein. Doch nun hat Meghan es geschafft, die Schlagzeilen zu beherrschen. In einer Talkshow rechnet nun eine Royal-Expertin deshalb mit ihr ab - und stellt eine Behauptung auf, die Meghan so überhaupt nicht gefallen dürfte.

Wollte sie Diana ausstechen?

Dass Meghan sich gerne in Dianas Fußstapfen sehen würde, gilt als offenes Geheimnis. Die Herzogin von Sussex wäre gerne so beliebt wie ihre verstorbene Schwiegermutter und vor allem würde sie gerne als die große soziale Wohltäterin gesehen werden, als die Diana galt. Das zeigte sich bereites im vergangenen Jahr sehr deutlich, als Harry und Meghan sich immer wieder zu politischen Themen zu Wort meldeten, die sie für wichtig halten und damit die Freiheiten nutzten, die sie haben, weil sie nicht mehr als sogenannte "working Royals" gelten. Auch mit dem Bild auf dem Cover des "Cut"-Magazines ahmt sie die verstorbene Prinzessin von Wales fast perfekt nach. Doch das Porträt, das Journalistin Allison Davis über sie schrieb, sorgt bei anderen britischen Journalisten für Unverständnis. Im Sender "Talk TV" meldete sich nun Moderator Jeremy Kyle zu Wort. "Sie will, dass die Welt über sie spricht und nicht über Diana. Das ist das Problem", stellt er fest. Hat Meghan also wirklich versucht, ihre Schwiegermutter auszustechen? Entsprechende Vorwürfe gab es schnell, nachdem der Artikel veröffentlicht wurde. 


Royal-Expertin Angela Levin geht sogar noch einen Schritt weiter: Meghan versuche, sich als eine Art zweite Diana darzustellen, ist sie sich sicher. "Sie plant, dass sie die nächste Diana wird, weil sie denkt, sie sei wie sie, weil sie sich auch schlecht behandelt fühlt", glaubt die Autorin, die ein Buch über Prinz Harry geschrieben hat. Levin hat eine ganz klare Meinung dazu, wie Diana Meghans Verhalten finden würde:

Sie hätte sie gehasst.

Harte Worte der Expertin, die Meghan so überhaupt nicht gefallen dürften. Immerhin soll Meghan Diana früher sehr bewundert haben und Harry selbst hatte stets betont, dass er glaubt, dass seine Mutter und seine Frau sich gut verstanden hätten. Doch stimmt das wirklich? Die Einschätzung der Expertin lassen daran zumindest Zweifel aufkommen.

Erneut schlechtes Timing

Fest steht: Jeremy Kyle und Angela Levin sind nicht die einzigen, die sich über das Timing des Artikels wundern. Auch "Dailymail"-Kolumnistin Sarah Vine wunderte sich in einem Text für das Blatt über den Zeitpunkt, zu dem das Porträt in "The Cut" erschien. "Nicht einmal Meghan, wie unbewusst auch immer, würde es wagen, die Königsfamilie bei so einer ersten Angelegenheit zu trollen, oder?", fragt sie süffisant. Die traurige Antwort laut Sarah Vine: Ja.  

Ob Meghan ihre großangelegte PR-Offensive tatsächlich bewusst auf dieses Datum gelegt hat, das vor allem für Harry mit jeder Menge Schmerz verbunden sein dürfte, ist natürlich Spekulation. Quellen aus dem Umfeld der Sussexes hatten vor Kurzem bereits eingewandt, dass Meghan nun einmal Werbung für ihre Podcastserie machen müsse, dazu wahrscheinlich von Spotify vertraglich verpflichtet worden sei. Doch das Timing ist in der Tat seltsam - und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Sussexes sich bei einer Gelegenheit in den Vordergrund drängen, bei der es eigentlich nicht um sie gehen sollte. Immerhin wurde das Skandalinterview mit Oprah Winfrey im vergangenen Jahr ausgestrahlt, obwohl Prinz Philip sterbend im Krankenhaus lag. Ob Meghan wirklich kalkuliert gehandelt hat? Vielleicht werden wir es irgendwann erfahren.

Verwendete Quelle: Twitter/TalkTV, Dailymail

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