Herzogin Meghan: Jetzt kommt die knallharte Wahrheit ans Licht

Herzogin Meghan: Jetzt kommt die knallharte Wahrheit ans Licht

Herzogin Meghan, 41, will mit ihrem Podcast "Archetypes" Frauen eine Plattform bieten und über die gesellschaftlichen Probleme sprechen, die sie betreffen. Doch Kritiker werfen der ehemaligen Schauspielerin schon lange vor, den Podcast vor allem zur Selbstdarstellung zu nutzen. Nun werden interessante Details bekannt.

Herzogin Meghan: Bittere Kritik an ihrem Podcast

Als Herzogin Meghan ihren Podcast "Archetypes" ankündigte, versprach sie Großes. Die Show sollte "die Labels, die versuchen, Frauen zurückzuhalten, untersuchen, auseinandernehmen und zunichtemachen". Seitdem hat Meghan sich vor allem bekannte und erfolgreiche Frauen in ihren Podcast eingeladen: Mit Tennisstar Serena Williams, Unternehmerin Paris Hilton und Superstar Mariah Carey hatte sie dabei auch durchaus Megastars als Gäste.

Doch schon nach der ersten Folge wurde bittere Kritik an dem Podcast laut. Der Tenor: Meghan würde ihren Gästen keine Bühne geben und ständig nur Anekdoten aus ihrem eigenen Leben erzählen, anstatt ihre Gesprächspartner wirklich zu Wort kommen zu lassen. Bisher konnte Meghan das vor allem als böse Unterstellung abtun, doch nun gibt es traurige Gewissheit - und die sieht für die Herzogin von Sussex alles andere als schmeichelhaft aus.

Diese Zahlen lügen nicht

Denn die britische Boulevardzeitung "The Sun" hat alle bisher erschienenen "Archetypes"-Folgen ausgewertet. Die Journalisten wollten wissen, wie der Redeanteil in den Episoden zwischen Meghan und ihren Gästen verteilt ist. Heißt im Klartext: Wer darf mehr sagen? Wenn Meghan sich an ihrem eigenen Ziel messen lassen will, dass sie sich mit dem Podcast gegen die gesellschaftliche Unterdrückung von Frauen einsetzt, müsste es eigentlich ihr Ziel sein, ihren Gästen so viel Raum wie möglich zum Reden zu geben. Doch die Auswertungen legen einen schlimmen Verdacht nahe: Meghan scheitert damit auf ganzer Linie. 
 

Denn die Recherchen haben ergeben, dass Meghan in den meisten Folgen wesentlich mehr Redezeit hat als ihre Gäste. Besonders krass war das in ihrer ersten Folge mit Serena Williams. Während der Superstar, der gerade sein Karriereende verkündet hatte, nur 17 Minuten und 12 Sekunden lang zu Wort kam, redete Meghan insgesamt ganze 30 Minuten und sechs Sekunden - und damit fast doppelt so lang wie ihr berühmter Gast.

Und auch Sophie Trudeau kam in Folge acht kaum zu Wort. Meghan hatte sie gemeinsam mit Sam Jay und Pamela Adlon eingeladen, um darüber zu sprechen, wie Frauen von der Gesellschaft als Mütter gesehen werden. Das Ergebnis: Obwohl diesmal ganze vier Frauen im Podcast sprachen, hatte Meghan mit 26 Minuten und einer Sekunde den größten Redeanteil. Sophie Trudeau, die mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau verheiratet ist, durfte insgesamt nur zwei Minuten und neun Sekunden lang etwas sagen. 

Ebenfalls brisant: Obwohl Meghan den Podcast eigentlich Frauen und ihren Erfolgen widmen will, schafft sie sie es immer wieder, über ihren Mann zu sprechen. Ganze elf Mal in zehn Episoden kam Prinz Harry bisher zur Sprache. Ob Meghan weiß, dass die meisten ihr eben doch vor allem zuhören, weil sie eigentlich wollen, dass sie über die Royals auspackt?

Angriff auf die Royals - und der Hof reagiert

Viele Experten vermuten schon länger, dass Harry und Meghan sich genau deswegen in einem Dilemma befinden. Und auch Meghan scheint vollkommen klar zu sein, dass man von ihr vor allem Details über die Königsfamilie erwartet.

Schon in ihrem aller ersten Podcast konnte sie sich einen Seitenhieb auf die Royals nicht verkneifen, die in ihren Augen ehrgeizige Frauen als "eine furchtbare, furchtbare Sache" ansehen würden. Kurze Zeit später gab Prinzessin Kate bekannt, dass sie die Schirmherrschaft für Preet Chandi übernehmen wird, die als erste Frau alleine und ohne Unterstützung die Antarktis durchqueren will - und widerlegte damit Meghans Behauptung, dass Frauen mit Ehrgeiz vom Königshaus nicht gefördert werden würden. Ob Meghan in einer möglichen zweiten Staffel von "Archetypes" nun wohl stärker darauf achten wird, ihren Gästen eine größere Bühne zu geben, um den Vorwurf der Selbstdarstellung zu entkräften? Das wird sich schon ganz bald zeigen.

Verwendete Quelle: The Sun 

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