Herzogin Meghan: Nach Podcast-Kritik - Dieses Statement spricht Bände

Herzogin Meghan: Nach Podcast-Kritik - Dieses Statement spricht Bände

Herzogin Meghans, 41, erster Podcast hat für jede Menge Reaktionen gesorgt. Nun meldet sich eine Person aus ihrem engsten Umfeld zu Wort - mit einem vielsagenden Tweet.

Herzogin Meghan: Hat sie sich übernommen?

Herzogin Meghan hat sich mit ihrem Podcast "Archetypes" so einiges vorgenommen. Sie wolle mit der Show  "die Labels, die Frauen gegeben werden, untersuchen, analysieren und zu Nichte machen", heißt es in der offiziellen Beschreibung. Ein hohes Ziel, das Meghan nach Meinung vieler mit der ersten Folge in jedem Fall noch nicht erreicht hat.

Die ersten Kritiken lesen sich vernichtend. Meghan wird vorgeworfen, sich nicht mit dem Thema Feminismus als solchem, sondern nur mit sich selbst zu beschäftigen. Die Herzogin von Sussex gehe nicht auf ihre Gesprächspartner ein, hieß es, sondern wolle vor allem ihre eigenen Geschichten erzählen (und manche davon - so behaupten ganz böse Zungen - habe man schon zu oft gehört).

Dabei hätte Meghan mit ihrem ersten Gast eigentlich die besten Voraussetzungen für ein wirklich spannendes Gespräch gehabt. Immerhin gehört Serena Williams nicht nur zu den größten Tennisstars aller Zeiten. Es war auch eines ihrer ersten großen Interviews, seit sie ihr Karriereende verkündet hatte. Doch Kritiker waren sich schnell einig: Statt ihrer Freundin eine Bühne zu geben, habe Meghan alle Aufmerksamkeit nur auf sich lenken wollen. Ein Tweet scheint diesen Eindruck nun zu unterstützen - und der kommt ausgerechnet von jemandem, von dem man eigentlich erwartet hätte, dass er auf Meghans Seite steht.

Dieser Tweet sorgt für Diskussionen

Denn schon kurz nach der Veröffentlichung meldete sich auf Twitter Alexis Ohanian zu Wort. Dass der Mitbegründer der Social-Media-Plattform "Reddit" sich zu Meghans Podcast äußert, ist an sich wenig überraschend. Immerhin ist er seit fast fünf Jahren mit Serena verheiratet, das Paar hat zusammen Tochter Olympia und Alexis unterstützt Serena bedingungslos in allem, was sie tut.

Vielleicht auch deshalb sprach sein Tweet für viele Bände. Der Unternehmer zitierte einen Tweet des "Ebony"-Magazins, in dem auf den Podcast hinweisen wird. Alexis schreibt dazu:

Ich werde nie vergessen, wie sich Olympia während RG [Roland Garros, die French Open, Anm. d. Red.] ihren kleinen Arm brach. Ja, ich hatte das im Griff, aber Serena war im Mama-Bär-Modus und hat sie nicht für eine Minute alleine gelassen. Mit fast keinem bis gar keinem Schlaf und einer ganzen Menge Angst hat sie am nächsten Tag gespielt (und gewonnen).

Das Statement ist eine rührende Liebeserklärung von Alexis an seine Serena - und vielleicht auch ein Seitenhieb gegen Meghan? Immerhin ist es auffällig, dass Alexis hier unbedingt noch einmal die Errungenschaften von Serena betonen muss. Könnte das auch damit zusammenhängen, dass Meghan nur extrem kurz auf Serenas Geschichte rund um Olympias Verletzung einging - um dann gleich ihr eigenes Drama rund um den rauchenden Heizkörper im Zimmer ihres Sohnes Archie während der Südafrikatour zum Thema zu machen?

In jedem Fall ist es auffällig, dass Alexis seine Plattform nutzt, um seine Frau noch einmal so deutlich zu unterstützen und öffentlich zu zeigen, wie sehr er sie für ihre guten Nerven in dieser Situation bewundert - und Meghan selbst dabei (außerhalb des zitierten Tweets) mit keinem Wort erwähnt.

Welle der Kritik 

Ob Alexis das wirklich getan hat, weil er der Meinung war, dass Serena im Podcast nicht ausreichend gewürdigt wurde, ist natürlich Spekulation. In Anbetracht der Tatsache, dass allerdings schon kurz nach dem Erscheinen der Podcast-Folge vielen Kommentatoren auffiel, dass Meghan wesentlich mehr Redeanteil als ihr Gast hatte, wäre es aber nicht verwunderlich.

Wenn Alexis Tweet wirklich als Spitze gegen Meghan gemeint war, wäre er damit in guter Gesellschaft. Seit dem Erscheinen des Podcasts regten sich nicht nur Menschen in den sozialen Netzwerken über die Herzogin von Sussex auf. Sie habe die riesige Plattform, die ihr geboten wurde, nicht genutzt, um auf wichtige Themen, die Frauen betreffen, aufmerksam zu machen, kritisierten die manche . Andere fanden, Meghan habe eigentlich nicht darüber reden wollen, warum es für Frauen problematisch sein kann, wenn sie als "ehrgeizig“ bezeichnet werden, sondern nur über sich selbst. Die Vertreter dieser Meinung dürften Alexis Tweet nun jedenfalls in ihrem Sinne lesen.

Verwendete Quelle: Twitter

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