Herzogin Meghan sorgt für Dauer-Schlagzeilen und Kritik
Es tut sich immer ein Türchen auf! Davon war Herzogin Meghan (45) überzeugt, als sie nach England zurückkehrte. Zwar ist sie im Königreich nicht wohlgelitten. Aber vielleicht würde man ihr doch noch eine Chance geben? So fing die Ehefrau von Prinz Harry (42) passenderweise mit Türchen an. Für ihren Lifestyle-Shop "As ever" stellte sie einen Adventskalender mit erlesener Schokolade vor, der die aufgegebene Sussex-Villa in Montecito romantisiert abbildet. Was sich nun aber öffnete, war die Büchse der Pandora ...
Die Öffentlichkeit fiel über Meghan her, weil der Artikel mit umgerechnet 132 Euro überteuert sei. Aber niemand ist gezwungen, den Kalender zu kaufen. Dann richtete sich der Blick auf den Schmuck der Herzogin: Allein die Halskette war über 50.000 Euro wert. Das wurde fast so dargestellt, als sei Meghan die Wiederkehr der prunksüchtigen französischen Königin Marie Antoinette. Und dann kam es zu einem unschönen Ereignis ...
Ein Kalender sorgt für erbitterten Streit
Ein anglikanischer Pfarrer schaltete sich in die Adventskalender-"Affäre" ein und wies im Netz darauf hin, dass es auch billigere christliche Varianten gebe. Wie die Zeitung "Daily Mail" berichtete, wurde er daraufhin von Meghan-Fans beleidigt und bedroht, so dass er sich aus dem Internet zurückziehen musste. So etwas ist auch streng zu verurteilen. Doch in England war nun die Rede vom "Sussex-Schwadron", was irgendwie nahelegt, dass Meghan einen Trupp von gottlosen Pöblern anführt. Dabei ist sie schließlich nicht für jeden Idioten im Netz verantwortlich.
Prinz Harry kann seine Frau nicht schützen
Natürlich darf man Meghan kritisieren, und mögen muss man ohnehin niemanden. Aber momentan sieht es so aus: Wenn Prinz Harrys Frau auch nur einen Mucks macht, wird sofort ein Skandal heraufbeschworen. Jedes Haar in der Suppe wird genüsslich herausgezogen. Als die US-Amerikanerin jüngst ein Bild veröffentlichte, das sie kochend am Gasherd zeigt, wurde sofort bemerkt, dass die Drehknöpfe auf Null standen. Klar, dumm gelaufen. Doch die Panne erregte mehr Aufmerksamkeit als die Nachricht, dass Ex-Prinz Andrew (66) gegen die Polizei klagen will – und der Bruder von König Charles III. (77) hat ja wohl wirklich Dreck am Stecken.
Eigentlich passiert jetzt genau das, wovor Prinz Harry Angst hatte: Eine Welle des Hasses bricht - mal wieder - über seine Frau herein, und er kann nichts tun. Wenn es so weitergeht, bleibt am Ende vielleicht nur eins: die erneute Flucht aus England.
Dieser Artikel von Rupert Snowdon erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!





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