Herzogin Meghan: Wussten König Charles & Co. über die schweren Vorwürfen gegen Thomas Markle Bescheid?

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Die Ermittlungen gegen Thomas Markle werfen Fragen zum Verhalten des britischen Königshauses auf. Nach der Anzeige wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischen Materials steht im Raum, ob Queen Elizabeth II. (†96), König Charles III. und Co. bereits vor Jahren über die Vorwürfe informiert waren. Ein Insider berichtet von gezielter Geheimhaltung, um öffentlichen Schaden von der Monarchie abzuwenden.

Kinderpornografie-Vorwürfe gegen Meghans Vater: Wussten Charles und Co. Bescheid?

Während die Ermittlungen gegen Herzogin Meghans (45) Vater Thomas Markle (82) laufen, stellt sich vielen vor allem eine Frage: Wusste die britischen Royals Bescheid darüber, dass dem Vater der 45-Jährigen der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen wird? Nur kurz nachdem "The Sun" öffentlich berichtet hatte, dass Meghans Halbbruder Thomas Markle jr. (60) seinen eigenen Vater nach seinem angeblichen Fund von belastendem Material angezeigt hatte, meldete sich die Herzogin von Sussex über einen Sprecher selbst zu Wort und offenbarte, bereits seit 2018 von den schockierenden Anschuldigungen gegen ihren Vater gewusst zu haben, nachdem sie von der Metropolitan Police informiert worden war.

Meghan beteuerte, die Behörden hätten ihr damals versichert, die Anschuldigungen zu untersuchen. Die schwerwiegenden Vorwürfe seien auch der wahre Grund dafür, dass sich die 45-Jährige einst dazu entschied, den Kontakt zu Thomas Markle abzubrechen und ihm jeglichen Umgang zu seinen Enkelkindern Archie (7) und Lilibet (5) zu verwehren. Doch wenn Herzogin Meghan seit 2018 Bescheid gewusst haben will, wussten dann auch König Charles III. (77), die Queen (†96) und Prinz William (44) Bescheid? Und warum passierte knapp acht Jahre lang nichts?

Sie schwieg wegen der Monarchie: Queen Elizabeth II. (†96) soll informiert worden sein

Laut "Bild" soll ein kleiner Kreis der britischen Königsfamilie tatsächlich von den Vorwürfen gegen Thomas Markle gewusst haben, vor allem Queen Elizabeth II., die im September 2022 verstarb, sei persönlich informiert worden. Wie Royal-Reporter Rob Shuter unter Berufung auf einen Palast-Insider erklärt, habe die verstorbene Monarchin geschwiegen, um keinen Skandal zu provozieren, denn immerhin hatte Herzogin Meghan Prinz Harry (42) erst im Mai 2018 geheiratet:

Der Queen wurde es mitgeteilt, und sie verstand es, Geheimnisse zu bewahren. Sie wusste, welchen Schaden ein Skandal der Monarchie zufügen konnte. Die Priorität lag darauf, sicherzustellen, dass dies nicht zur nächsten royalen Krise wurde.

Wenn die Queen Bescheid wusste, ist es wahrscheinlich, dass auch ihr Sohn Charles als damaliger Thronfolger in Kenntnis gesetzt wurde. Wer hingegen nichts von all dem gewusst haben soll, sind Prinz William und seine Frau Prinzessin Kate (44). Ein Freund des Paares soll klargestellt haben, dass die beiden "absolut keine Kenntnis" von den Vorwürfen gegen Thomas Markle hatten und entsprechend auch nicht in das Ganze hineingezogen werden dürften.

Warum hat die Polizei nicht schon 2018 Ermittlungen eingeleitet?

Warum nicht schon damals Ermittlungen eingeleitet wurden, ist unklar. Die Londoner Metropolitan Police räumte laut der Nachrichtenagentur AP ein: "Die Details der Vorwürfe im Brief wurden nicht mit anderen Strafverfolgungsbehörden geteilt." Mittlerweile wurde eine interne Untersuchung zum damaligen Vorgehen eingeleitet, die die Frage klären soll, warum die Behörde die Anschuldigungen nicht weitergeleitet hatte.

Auf den Philippinen laufen währenddessen die forensischen Analysen des sichergestellten Materials. Der philippinische Innenminister teilte "The Guardian" aber mit, dass derzeit vieles darauf hindeute, dass Thomas Markle "ein Sexualstraftäter der schrecklichsten Art" sein könnte. Diese Einschätzung würde sich mit den Schilderungen seines Sohnes Thomas Markle jr. decken, der in mehreren Umzugskartons seines Vaters "verstörendes" Bild- und Videomaterial - unter anderem auf einer Festplatte -gefunden haben will: "Sein Desktop war voll mit Reihe um Reihe von Miniaturbildern, die zu den abscheulichsten Darstellungen von Kindesmissbrauch führten, die man sich vorstellen kann. Das Schlimmste vom Schlimmsten", wird der 60-Jährige von "The Sun" zitiert.

Thomas Markle selbst befindet sich nach der Amputation seines Beines derzeit in einer Rehainrichtung in Florida. Er weist jegliche Anschuldigungen entschieden zurück und betonte, nicht zu wissen, wieso sein Sohn mit diesen Vorwürfen sein Leben zerstören wolle. Ob schuldig oder unschuldig müssen nun die Behörden klären, auch die US-Bundesbehörde FBI hat sich mittlerweile eingeschaltet. Im Falle einer Überstellung auf die Philippinen und einer Verurteilung könnten dem 82-Jährigen bis zu zwölf Jahre Haft drohen.

Verwendete Quellen: The Sun, AP, Bild

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