Herzogin Meghan: Zerrt sie Harry vor Gericht?

Herzogin Meghan: Zerrt sie Harry vor Gericht?

Herzogin Meghan, 41, hat sich in den letzten Jahren mit vielen Menschen angelegt - darunter auch Mitglieder der Königsfamilie. Muss nun sogar ihr Ehemann Prinz Harry, 38, vor Gericht aussagen?

Herzogin Meghan: Neuer Skandal?

Herzogin Meghan hat in den letzten Jahren seit ihrem Abschied von der Königsfamilie jede Gelegenheit genutzt, um "ihre Wahrheit" an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Herzogin von Sussex, die sich jahrelang von der Königsfamilie unterdrückt fühlte, hat in ihrem "Archetypes"-Podcast, im Porträt für das Magazin "The Cut" und in ihrem Interview mit Oprah Winfrey keinen Zweifel daran gelassen, dass sie bereit ist, auch öffentlich gegen ihre Familie auszuteilen.

Zuletzt waren es eher die britischen Royals, die sich von Meghan so einiges anhören durften: Rassismus-Vorwürfe im Interview mit Oprah Winfrey, die Behauptung, man habe sie gezwungen, weiterzuarbeiten, nachdem es während einer Südafrikareise im Zimmer ihres Sohnes Archie brannte und die Feststellung, dass Ehrgeiz in der Königsfamilie bei Frauen als etwas Schlechtes angesehen werde - all das dürfte den Royals überhaupt nicht gefallen haben.

Doch sie sind nicht die Einzigen, die Meghan in letzter Zeit übel angegangen ist. Auch die Verwandten der ehemaligen Schauspielerin sind alles andere als gut auf sie zu sprechen - und das könnte nun nicht nur für Meghan zu einem großen Problem werden.

Stürzt sie Harry ins Verderben?

Schon länger ist bekannt, dass ihre Halbschwester Samantha Markle mit einigen Behauptungen von Meghan überhaupt nicht glücklich ist. Schon früher hatte Samantha sich gegen Meghans Darstellung gewehrt, dass sie beide seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr hätten und Fotos präsentiert, die das Gegenteil beweisen. Auch Meghans Behauptung, dass sie in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sei, hat Samantha öffentlich widerlegt.

Und nun will sie ihre Halbschwester verklagen. Der Grund: Samantha fühlt sich von einigen Aussagen von Meghan selbst im Interview mit Oprah Winfrey verleumdet. Auch mehrere Behauptungen aus der inoffiziellen Sussex-Biografie "Finding Freedom" zweifelt sie an - so sehr, dass sie das nun vor Gericht beweisen will. Und das könnte nicht nur für Meghan extrem unangenehm werden.

Denn nun wurde bekannt, wen Samanthas Anwälte bei einem Prozess im Zeugenstand sehen wollen. Und neben Oprah Winfrey und Thomas Markle, den Vater von Meghan und Samantha, steht noch ein weiterer brisanter Name auf der Liste. Meghans Anwälte schreiben:

Zusätzlich zu den Verhandlungsparteien hat sie [Samantha] 19 unabhängige Zeugen aufgerufen, darunter Prinz Harry, Meghans Mutter, Oprah Winfrey und diverse Journalisten und Medienpersönlichkeiten, die sich im Vereinigten Königreich befinden, darunter auch Scobie und Durand, die Autoren von Finding Freedom.

Muss der Herzog von Sussex etwa bald vor Gericht die Glaubwürdigkeit seiner Frau verteidigen? Meghans Anwälte versuchen genau das zu verhindern. Sie sind der Meinung, dass der Prozess nicht einmal eröffnet werden dürfte. Denn die Statements, die in "Finding Freedom" über Meghans Familie gemacht werden, würden nicht von Meghan selbst stammen. Und ihre Aussagen über Samantha bei Oprah bezeichnen sie als "nicht-einklagbare Meinungsäußerungen, die außerdem in erheblichem Maße wahr" seien. Platzt jetzt also der ganze Prozess?

Die Anwälte greifen ein!

Das bleibt abzuwarten. Immerhin hatte ein anderes Gerichtsverfahren im vergangenen Jahr bereits gezeigt, dass Harry und Meghan eben doch Kontakt mit Omid Scobie und Carolyn Durand, den Autoren von "Finding Freedom" hatten - über ihren ehemaligen Privatsekretär Jason Knauf. Das könnte nun auch in dieser Verhandlung wieder eine Rolle spielen. Ob es allerdings wirklich zum Prozess kommt, ist fraglich. Immerhin versuchen Meghans Anwälte ja nun gerade mit aller Macht, genau das zu verhindern … 

Verwendete Quelle: Newsweek

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