Marius Borg Høibys mutmaßliches Opfer: "Verstehe nicht, warum er uns das antun will"
Für Marius Borg Høiby (29) war die Nachricht über die zugelassene Berufung in seinem Vergewaltigungsprozess ein Erfolg, für seine mutmaßlichen Opfer hingegen ein Schlag ins Gesicht. Anfang September teilte das Osloer Berufungsgericht mit, dass der Fall rund um Königin Mette-Marits (53) Sohn neu aufgerollt wird. Bereits in diesem Jahr hatte sich der 29-Jährige in knapp 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten müssen, wurde am Ende unter anderem wegen zweifacher Vergewaltigung schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt. Nun werden die Karten neu gemischt. Sein mutmaßliches Opfer Linni Meister (40) brach laut "Dana Press" deshalb nun im Gespräch mit dem norwegischen TV-Sender TV 2 ihr Schweigen.
"Ich habe es so satt": Linni Meister wütend über Berufung
Die 40-Jährige, die einen 17-Jährigen Sohn hatte, soll erst im Rahmen der Polizeivernehmung erfahren haben, dass sie von Marius Borg Høiby missbraucht worden sein soll, als sie nach eigenen Angaben bewusstlos war. Zuvor hatten die Beamten angeblich entsprechend belastendes Videosmaterial auf dem Handy des 29-Jährigen gefunden. Im Rahmen des Strafverfahrens gegen Mette-Marits Skandalsohn blieb Meister anonym, um ihren Sohn zu schützen, doch mit dieser Anonymität sei nun Schluss: "Jetzt habe ich es so satt, dass mir diese Anonymisierung völlig egal ist. Jetzt reicht's!", so Meiser.
Dass Marius überhaupt Berufung eingelegt hat, sei für sie unbegreiflich:
Ich verstehe einfach nicht, warum dieser Mensch seiner Familie und nicht zuletzt unserem Land – und nicht zuletzt uns Opfern – das antun will, warum er sich das selbst antun will.
Und weiter: "Warum nicht einfach die Strafe verbüßen, die Sache hinter sich bringen, die nötige Hilfe in Anspruch nehmen und dann weitermachen? Warum müssen wir das noch einmal durchmachen?" Dass sie nun wahrscheinlich erneut vor Gericht aussagen müsse, findet die 40-Jährige "beschissen": "Es ist eine ganz besondere Situation, in der man sich da befindet, und ich habe ja nie darum gebeten. Ich habe ihn nicht einmal angezeigt. Das hat die Polizei in meinem Namen getan. Ich finde es einfach total beschissen, da hineingezogen zu werden."
Verwendete Quellen: Dana Press/TV 2





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