König Charles III.: Der Palast zieht Konsequenzen

König Charles III.: Der Palast zieht Konsequenzen

König Charles III., 73, hat mit dem Erbe seiner Mutter einen schweren Job angetreten. Und auch seine bewegte Vergangenheit wird der neue König einfach nicht los. Nun greift der Palast ein, um ihn zu schützen.

König Charles III.: Droht ihm Ärger?

König Charles III. kann nach dem Ende der offiziellen Trauerphase für Queen Elizabeth II. langsam damit beginnen, sich in seinem neuen Leben als König einzurichten. Das sollte ihm eigentlich nicht sonderlich schwerfallen, immerhin hatte noch kein Thronfolger in der Geschichte Großbritanniens länger Zeit, sich auf seine Rolle als König vorzubereiten, als Charles.

Doch der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. wird die Schatten der Vergangenheit einfach nicht los - und nun könnte ihm neuer Ärger drohen. Wie ernst der Palast die Situation rund um den neuen König nimmt, zeigt nun ein deutliches Statement des Hofes.

Droht der Palast Netflix?

Denn im Buckinghampalast sorgt man sich angeblich um den guten Ruf des Königs. Der Grund: die neue Staffel der Netflixserie "The Crown". Denn in der soll es vor allem um ein Thema gehen, das Charles bei seinem Volk viel Ansehen gekostet hat und bis heute wohl einer der Gründe dafür ist, warum viele lieber seinen Sohn Prinz William auf dem britischen Thron sehen würden.

In den Folgen der kommenden Staffel, die im November ausgestrahlt werden soll, geht es vor allem um die Scheidung von Charles und Prinzessin Diana. Und darin kommt Charles wohl alles andere als gut weg. Immerhin war es vor allem die Tatsache, dass er seine Affäre mit Camilla nicht beenden wollte, die dafür verantwortlich war, dass Diana und er ihre Ehe aufgeben mussten - auch wenn ausgerechnet die Prinzessin von Wales später etwas anderes behauptete

Kein Wunder also, dass man im Palast wenig begeistert davon sein soll, dass nun ausgerechnet dieses unrühmliche Kapitel der Familiengeschichte wieder an die Öffentlichkeit gezerrt wird. Medienberichten zufolge besteht der Palast nun explizit darauf, noch einmal zu betonen, dass "The Crown" "ein Drama und keine Dokumentation" sei. Heißt im Klartext: Die Dinge sind nicht so passiert, wie sie von den Serienmachern dargestellt werden.

Ein Freund des Königs ging sogar noch einen Schritt weiter. Gegenüber dem "Telegraph" bezeichnete er "The Crown" als "ausbeuterisch" und sagte, Netflix habe "kein Problem damit, den Ruf von Menschen zu zerstören."  Ein deutliches Statement dazu, wie man am Hof über die Serie denkt.

Charles hat eine große Chance

Doch es gibt auch Leute aus Charles’ Umfeld, die seine neue Rolle als König als Chance dafür ansehen, sein Image zu verbessern - eben auch, weil "The Crown" ihn oft so negativ darstellt. So sagte eine andere Quelle der Zeitung: "Man wird den König und die Queen Consort bei Staatsangelegenheiten im Vereinigten Königreich und im Ausland sehen und die Menschen werden eine bessere Möglichkeit haben, sie mit realen Menschen zu vergleichen, als mit der Fiktion in 'The Crown'."

Die Quelle ist überzeugt: Da Charles nun König ist, wird über ihn und Camilla noch mehr berichtet werden als zuvor und die Leute würden eine bessere Möglichkeit bekommen, sich ein Bild von ihm und seiner Arbeit zu machen. In der Vergangenheit hatte das durchaus funktioniert: Im Sommer 2021 galt Charles bei den Briten eine Zeit lang als sehr beliebt, doch der Finanzskandal rund um seine Stiftung "The Prince’s Foundation" hat eine ganze Menge mühsam aufgebautes Vertrauen zerstört. Wie es nach der neuen Staffel "The Crown" aussieht, bleibt abzuwarten.

Verwendete Quelle: Express

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