König Charles III.: Stich ins Herz für die Queen

König Charles III.: Stich ins Herz für die Queen

König Charles III., 73, hat nach dem Tod seiner Mutter Queen Elizabeth II. (†96) nicht nur ihr Amt und jede Menge wichtige Aufgaben übernommen. Auch die Verantwortung für ein wichtiges Erbe der Queen fällt ihm zu. Doch Charles scheint das nicht fortführen zu wollen.

König Charles III.: Jetzt ändert sich alles

König Charles hatte so lange wie kein anderer Thronfolger in der Geschichte Großbritanniens Zeit, sich auf seine Rolle als König vorzubereiten. Doch der Monarch hat bereits sehr früh klargemacht, dass er einige Dinge anders machen will als seine kürzlich verstorbene Mutter. So soll Charles planen, die Monarchie zu verschlanken. Wie ernst er es damit meint, hat der neue König in den letzten Wochen schon mit einigen Entscheidungen deutlich gemacht, die nicht nur für seinen Sohn Prinz Harry und seine Enkel Archie und Lilibet, sondern auch für seine Nichten Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice große Konsequenzen haben dürften. Doch es gibt noch einen anderen Bereich, in dem Charles seinen Plan, die Monarchie neu aufzustellen, rigoros durchzusetzen scheint - auch wenn es um das Erbe seiner Mutter geht.

Drastische Entscheidung des Königs 

Denn Charles Pläne zur Verschlankung der Monarchie haben vor allem einen Sinn: Kosten sparen. Der König weiß, dass das Volk die Unsummen, die die Königsfamilie den Steuerzahler jedes Jahr kostet, inzwischen sehr kritisch sieht und möchte gegensteuern. Indem er die Anzahl der sogenannten "working Royals" drastisch reduziert, gibt es auch weniger Mitglieder der Königsfamilie, die vom Steuerzahler finanziert werden. Und auch in einem anderen Punkt scheint Charles ernst zu machen, was das Geldsparen angeht.

Denn wie nun bekannt wird, will Charles einige Rennpferde verkaufen, die er von der Queen geerbt hat. Zwölf Tiere sollen Medienberichten zufolge versteigert werden. Pferderennen waren ein großes Hobby von der Queen, das sie aber angeblich aus eigener Tasche finanziert haben soll. Im vergangenen Jahr sollen immerhin 36 ihrer Pferde Rennen gewonnen haben - eine beachtliche Zahl. Doch offenbar nicht genug, um Charles davon zu überzeugen, alle Vierbeiner, an denen seiner Mutter so viel lag, zu behalten. Denn insgesamt zwölf Pferde soll der neue König angeblich verkaufen wollen. Besonders Bitter: Darunter sind auch "Just Fine", das erste Pferd, das für Charles nach seiner Ernennung zum König ein Rennen gewann, und "Love Affairs", das letzte Pferd, das für Queen Elizabeth II. siegreich war - nur zwei Tage vor ihrem Tod. Eine drastische Entscheidung des neuen Königs.

Wird es nun bald gar keine Pferde mehr geben, die im Namen des Monarchen um Siege kämpfen? Insider sollen angeblich schon Schlimmes befürchten. So heißt es, Charles habe bereits geplant, alle 30 Fohlen, die nächstes Jahr zur Welt kommen sollen, zu verkaufen. Ein Insider versucht zu beschwichtigen: Es sei ganz normal, dass hin und wieder Pferde aus dem Bestand der Royals verkauft werden würden. Queen Elizabeth selbst, so die Quelle, habe normalerweise etwa sieben Stück pro Jahr verkauft. Und der Insider fährt fort:

Man will die Traditionen und Verbindungen rund um Royal Ascot aufrecht erhalten, aber nicht in dem gleichen Maße wie Ihre Majestät, weil sie dafür eine Leidenschaft hatte.

Beim berühmtesten Pferderennen der Welt werden also auch in Zukunft Pferde im Namen des Königshauses antreten. Ob wir Charles allerdings persönlich in Ascot sehen werden?

Charles will sparen 

Da der neue König nicht als großer Pferdenarr bekannt ist, scheint das eher unwahrscheinlich. Seine Entscheidung, gleich so viele der Pferde zu verkaufen - darunter auch mindestens eines, das für die Königin sicherlich eine große Bedeutung hatte - scheint dafür zu sprechen, dass Charles auch in diesem Punkt eher pragmatisch denkt. Für ihn ist es eine Möglichkeit, Kosten zu sparen. Gerade in Zeiten, in denen auch in Großbritannien eine heftige Inflation herrscht und viele Leuten nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, scheint das durchaus angemessen. Ob die Queen mit Charles Entscheidung allerdings so einverstanden wäre? Das darf wohl zu Recht bezweifelt werden.

Verwendete Quelle: The Mirror

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