"Könnte sich geirrt haben": Herzogin Meghan rechtfertigt sich nach Widersprüchen um Vorwürfe gegen ihren Vater

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Beben rund um die Sussexes: Nachdem ohnehin schon schwere Vorwürfe gegen Thomas Markle für Entsetzen gesorgt hatten, gerät nun ausgerechnet Herzogin Meghan ins Kreuzfeuer. Um ihre Beweggründe für den Kontaktabbruch zu rechtfertigen, hatte die Ehefrau von Prinz Harry Details zu früheren Polizei-Hinweisen genannt - doch Schottland Yard widerspricht ihrer Darstellung bezüglich ihrer Zeitangaben öffentlich.

Herzogin Meghan äußert sich ernst zu den schweren Vorwürfen gegen ihren Vater Thomas Markle
Schwere Zeiten für die Sussexes: Herzogin Meghan muss sich nach widersprüchlichen Äußerungen rund um die Vorwürfe gegen ihren Vater Thomas Markle rechtfertigen.© Imago, ddp Images/Good Morning Britain

Herzogin Meghan: Statement zu den Kinderpornografie-Vorwürfen gegen Vater Thomas Markle

Es sind schwerwiegende Anschuldigungen, die das zerrüttete Verhältnis zwischen Herzogin Meghan (45) und ihrem Vater Thomas Markle (82) in ein völlig neues Licht rücken: Vor wenigen Tagen wurde öffentlich bekannt, dass Meghans älterer Halbbruder Thomas Markle Jr. (60) seinen eigenen Vater angezeigt haben soll. Der Grund? In mehreren Umzugskartons des 82-Jährigen will er laut "The Sun" kinderpornographisches Material entdeckt und umgehend die Behörden informiert haben, die offiziellen Ermittlungen laufen.

Polizei-Statement sorgt für Verwirrung um Meghans Zeitangaben

Nur kurze Zeit später äußerte sich dann auch Herzogin Meghan selbst zu den schrecklichen Schlagzeilen rund um ihren Vater. Die Ehefrau von Prinz Harry (42) gab in dem offiziellen Statement zu, von den schweren Vorwürfen gegen ihren Vater gewusst zu haben und behauptete darüber hinaus, die Polizei bereits 2018 informiert zu haben: "Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind, und meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde." Vor acht Jahren habe die Londoner Metropolitan Police sowie eine für den Schutz der Royals zuständige Spezialeinheit durch ein Schreiben über die Anschuldigungen gegen ihren Vater Kenntnis erlangt. "Darin wurden beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen meinen Vater erhoben", hieß es von Meghan. Ihr sei zugesichert worden, dass man dem Ganzen nachgehen und gegen ihren Vater ermitteln würde. Die besagten Vorwürfe seien auch der wahre Grund dafür, dass Thomas Markle seine Enkelkinder Archie (7) und Lilibet (5) bis heute nie kennenlernte, was der 82-Jährige immer wieder öffentlich beklagt hatte: "Ich hoffe, dass nun verstanden wird, dass die Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, trotz der verzerrten Darstellung durch bestimmte Medien über die Jahre hinweg nur einen einzigen Grund hatten: sie zu schützen", so Meghan.

Herzogin Meghan sieht sich zu zweitem Statement gezwungen

Doch nun muss die zweifache Mutter um ihre eigene Glaubwürdigkeit kämpfen. Ihrer Darstellung, bereits 2018 von den Vorwürfen gegen ihren Vater erfahren zu haben, widersprach die Metropolitan Police kürzlich öffentlich. Wie "Daily Express" berichtet, bestätigte Scotland Yard, erst im Januar 2019 einen Brief mit "einer Reihe von Behauptungen" erhalten zu haben. Kurzerhand sah sich Herzogin Meghan offenbar dazu gezwungen, sich erneut über einen Sprecher zu Wort zu melden. In dem neuen Statement wurden zeitliche Missverständnisse eingeräumt:

Da sie sich an Ereignisse von vor mehr als sieben Jahren erinnert, ohne auf Tagebucheinträge oder zeitgenössische Aufzeichnungen zurückgreifen zu können, ist es verständlich, dass sie sich um einige Monate geirrt haben könnte.


Weiter heißt es: "Sollte die Londoner Polizei über eine zeitgestempelte Aufzeichnung verfügen, die bestätigt, dass der Brief im Jahr 2019 geprüft wurde, sollte dies als der genaue Bezugspunkt dafür angesehen werden, wann er eingegangen ist und der Herzogin weitergeleitet wurde." Die 45-Jährige würde ihr Bestes tun, um sich an die damaligen Gegebenheiten zu erinnern.

Thomas Markle weist Anschuldigungen von sich, FBI hat sich eingeschaltet

Thomas Markle selbst weist die schweren Kinderpornographie-Vorwürfe von sich. Gegenüber "Daily Express" erklärte er: "Ich habe keine Ahnung, warum Tom versucht, mich mit diesen Lügen zu zerstören. Ich könnte niemals das tun, was mir vorgeworfen wird. Das ist das Schlimmste, was man mir vorwerfen könnte." Auch Tochter Samantha Markle (61), die in den letzten Jahren immer wieder öffentlich gegen ihre berühmte Halbschwester ausgeteilt hatte, stärkte ihrem Vater den Rücken. Auf X schrieb sie: "Mein Vater hatte kein Haus, in dem er solches Material hätte aufbewahren können", schrieb sie auf X. Und: "Ohne Beweise und angesichts so vieler fadenscheiniger Geschichten wird es keine rechtlichen Schritte gegen meinen Vater geben. Mein Vater hatte nie Zugang zu solchen Inhalten und war während des Großteils seiner Zeit dort im Krankenhaus." 

Auch die US-Bundesbehörde FBI hat sich laut der Nachrichtenagentur AP mittlerweile eingeschaltet und die philippinische Ermittlungsbehörde NBI um Unterstützung bei den Ermittlungen gegen Thomas Markle gebeten. Schon 2017 hatte Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. gegenüber "In Touch" behauptet, dass sein Vater bereits in den 1980er-Jahren als sogenannter Sextourist nach Asien gereist war. Während der 60-Jährige die Erzählungen seines Vaters als verstörend empfand, räumte der 82-Jährige selbst gegenüber "The Mail on Sunday" ein, tatsächlich zweimal auf die Philippinen gereist zu sein, um dort für Sex zu zahlen. Minderjährig sei aber keine der Frauen gewesen: "Ich habe niemals Sex mit jemandem unter 18 Jahren gehabt. Ich mag asiatische Frauen, aber das ist kein Verbrechen."

Verwendete Quellen: Daily Express, AP, X, The Sun, Mail on Sunday

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