Neuer Prozess gegen Marius Borg Høiby: Ist das eine gute Idee?
Nun geht also alles wieder von vorne los! Das Osloer Gericht hat der Berufung von Marius Borg Høiby (29) zugestimmt, und sein Prozess wird neu aufgerollt. Im ersten Verfahren wurde der Sohn von Königin Mette-Marit (53) zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen mehrfacher Vergewaltigung verurteilt. Marius bestreitet die Vorwürfe, hofft nun auf ein milderes Urteil. Einen Gefallen tut er sich mit dem neuen Prozess jedoch wirklich nicht.
Wird seine Strafe nun noch höher werden?
Nach der ersten Urteilsverkündung im Juni wurde es erstmal ruhig um ihn. Der Tod von König Harald war nun Gesprächsthema. Jetzt werden aber schon bald wieder alle Augen auf ihn gerichtet sein!
Und wie schlimm muss das für Mama Mette-Marit sein? Nach ihrer Lungentransplantation sollte sie sich eigentlich schonen, zur Ruhe kommen. Mit ständig neuen Schlagzeilen über ihren Sohn wird das kaum möglich sein. Ein bisschen egoistisch von Marius.
Erschwerend kommt hinzu: Ein neuer Prozess ist für ihn nicht unbedingt Erfolg versprechend. Die Staatsanwaltschaft hatte damals acht Jahre für ihn gefordert, Marius kam also noch mit einem milden Urteil davon. Ein neues kann aber ganz anders aussehen – und im schlimmsten Fall wandert er noch viel länger als bisher vorgesehen in den Knast. Alles in allem keine gute Idee!
Dieser Artikel von Joerg Turcer erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!





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