
Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft verurteilt
Die norwegische Monarchie besteht seit 1905. Sie hat Stürme wie die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg überstanden. Doch was sich jüngst im Königreich ereignete, ist in seinen Annalen beispiellos: Am 15. Juni richteten sich aller Augen auf das Bezirksgericht in Oslo. Dort fiel am frühen Morgen das Urteil im Prozess gegen Marius Borg Høiby.
In 34 Punkten wurde der Sohn von Prinzessin MetteMarit (52) schuldig gesprochen. Zwei Vergewaltigungen wurden ihm nachgewiesen, bei zwei weiteren Sexualdelikten erfolgte ein Freispruch. Die Strafe aber ist durchaus beachtlich: vier Jahre Haft! Zwar geht der 29-Jährige in Berufung, doch seine Aussichten sind düster.
Mette-Marit hat eine neue Lunge
Ein Mitglied der königlichen Familie hinter Gittern! Diese Nachricht musste das Land erst einmal verdauen. Doch dafür blieb kaum Gelegenheit. Denn zwei Tage später, am Morgen des 17. Juni, überschlugen sich die Ereignisse: Der Hof gab bekannt, Mette-Marit habe sich einer Lungentransplantation unterzogen. Dieser Schritt war erwartet worden – aber erst für die nähere Zukunft. Nun starrte das Königreich gebannt auf das Rikshospitalet in Oslo, wo sich die Kronprinzessin von dem Eingriff erholt. Ihren Ärzten zufolge verlief die OP erfolgreich. Doch die Genesung der Patientin wird "mehrere Wochen" in Anspruch nehmen. Die Risiken im ersten Jahr sind enorm. Wie norwegische Medien berichten, durfte Marius seine Mutter unter Bewachung heimlich besuchen. So laufen die zwei großen Handlungsstränge des Dramas immer wieder zusammen. Norwegens Schicksalstage sind noch lange nicht zu Ende!
Dieser Artikel erschien zuerst in der Printausgabe von DIE NEUE FRAU. Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen DIE NEUE FRAU – Jeden Mittwoch neu am Kiosk.





