Prinz Charles: Streit mit William eskaliert

Prinz Charles: Streit mit William eskaliert - So unterschiedlich ticken die Thronfolger

Prinz Charles, 73, gilt als großer Reformer. Wenn er eines Tages König wird, will er so einiges anders machen, als Queen Elizabeth II., 95. Doch die nächste Generation sitzt ihm bereits im Nacken - und vor allem Prinz William, 39, war mit manchen Traditionen des Königshauses in der Vergangenheit überhaupt nicht einverstanden. 

  • Prinz Charles muss nun schon so lange darauf warten, endlich König zu werden, wie keiner seiner Vorgänger.
  • Immer wieder gibt es Forderungen, Charles sollte den Thron direkt an seinen Sohn William weitergeben. 
  • Nicht nur Charles Verhältnis zu Prinz Harry gilt als extrem kompliziert, auch das zu William soll nicht immer einfach gewesen sein.

Prinz Charles: Kompliziertes Verhältnis zu seinen Söhnen 

Prinz Charles und seine Söhne - ganz einfach war diese Beziehung wohl noch nie. Schon lange, bevor Prinz Harry ihm in diesem Jahr in einigen Interviews vorwarf, ein schlechter Vater gewesen zu sein, galt das Verhältnis von Charles zu seinem Nachwuchs als schwierig. Nach dem Tod von Prinzessin Diana wuchsen die Prinzen bei ihrem Vater auf, eine Situation, die für alle drei nicht gerade einfach war.

Charles, so heißt es, sei bei der Erziehung von William und Harry Konflikten häufig aus dem Weg gegangen, um Auseinandersetzungen mit den beiden Brüdern zu vermeiden. Doch das ist ihm nicht immer gelungen -  nicht nur, was Prinz Harry angeht. Ein Vorfall zeigt, dass es auch zwischen Charles und William häufig Meinungsverschiedenheiten gab und dass beide dabei mitunter heftig aneinandergeraten sind. 

Prinz Charles: So steht es wirklich zwischen ihm und William 

Vor einiger Zeit schon packte Royal-Experte Robert Jobson aus - und was er erzählt, lässt das Verhältnis von Charles und William in ganz neuem Licht erscheinen. Denn gerade verglichen mit dem Drama, das sich zwischen dem Thronfolger und Prinz Harry abspielt, wirkte das Verhältnis von William zu seinem Vater im vergangenen Jahr doch immer neutral bis harmonisch. Doch trügt etwa der Schein? 

Robert Jobson erzählt von einer Gelegenheit, bei der sich William und Charles gegenseitig heftige Vorwürfe machten. Der Grund: Vor einigen Jahren hatte William während eines Besuchs von Dr. Jane Goodall gesagt, es würde ihn freuen, wenn alles Elfenbein, das der Buckingham Palast besitzt, zerstört werden würde. Sein Vater fasste diese Aussage als knallharten Affront gegen sich und die gesamte Familie auf - und reagierte ungewohnt heftig. 

Prinz Charles: Darum wurde er wütend auf William 

Das Problem: Die wertvollen Elfenbeingegenstände, die im Besitz der Königsfamilie sind, sind Teil einer Sammlung. Manche der Stücke sind mehr als 100 Jahre alt und gehören zu den berühmtesten ihrer Art. Dass William nun einfach so vorschlug, die Elfenbeinkunstwerke loszuwerden, muss Charles sehr erzürnt haben. Denn Robert Jobson zufolge warf der Prinz von Wales im Zuge der Auseinandersetzung seinem Sohn vor, "naiv" zu sein - und wohl auch eine Grenze überschritten zu haben. Jobson erklärt: "Während er die Gefühle seines Sohnes nachvollziehen konnte, glaubt Charles, dass es einen großen Unterschied darin gibt, ob man dazu aufruft, jetzt etwas gegen illegalen Elfenbeinhandel zu tun oder den Buckingham Palast anweist, eine extrem wichtige und historische Sammlung loszuwerden, die Teil des Royal-Collection-Trust ist." Charles soll von der Vorstellung, die wertvollen Teile könnten entsorgt werden, geradezu verstört gewesen sein - es kam zum Eklat. 

Prinz Charles: Erinnert William ihn zu sehr an Diana?

Eine Quelle, die sich Jobson anvertraute, zufolge soll Charles William ermahnt haben, vorsichtiger damit zu sein, was er sage. Solche Streitigkeiten sind zwischen den beiden sonst eigentlich eher nicht bekannt, sie unterstreichen aber das Bild, das viele ohnehin von der Beziehung zwischen Charles und William haben: Sonderlich liebevoll soll es zwischen den beiden nicht zugehen. Royal-Expertin Katie Nicholl sagte schon 2007:

Diana war sehr stur, William ist genauso.

Möglich, dass das ein Charakterzug ist, der Charles an seinem Sohn so überhaupt nicht gefällt. 

Fest steht aber auch: Wenn William eines Tages König wird und entscheidet, die Elfenbeinartefakte innerhalb des "Royal Collection Trust" zu entfernen, wird Charles wohl nichts dagegen tun können … 

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Verwendete Quelle: Express

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