Prinz George: Aus Sorge? Jetzt greift die Queen durch

Prinz George: Aus Sorge? Jetzt greift die Queen durch - Darum änderte sie eine wichtige Regel

Prinz George, 8, wächst ganz anders auf, als andere Kinder in seinem Alter. Gemeinsam mit seinen Eltern und Geschwistern lebt er im Kensington-Palast und wird dort rund um die Uhr bewacht und bedient. Doch dass es dazu überhaupt kommen konnte, hat mit einer drastischen Entscheidung von Queen Elizabeth II., 95, zu tun.
  • Prinz George ist das älteste Kind von Prinz William und Herzogin Kate.
  • Aktuell steht der kleine Prinz auf Rang drei der Thronfolge.
  •  Noch vor seiner Geburt traf die Queen eine wegweisende Entscheidung.

Prinz George: Wichtige Entscheidung der Queen

Prinz George führt ein aufregendes Leben - zumindest stellt man es sich als Außenstehender so vor. Seit seiner Geburt lebt der kleine Prinz gemeinsam mit seinen Geschwistern in einem riesigen Palast und neben seinen Eltern kümmern sich auch eine Menge Angestellte den ganzen Tag über um sein Wohlergehen. Es ist bekannt, dass Herzogin Kate und ihr Ehemann Prinz William ihrem Sohn lange verschwiegen haben, welche wichtige Aufgabe er eines Tages übernehmen wird. Das hat sich mittlerweile zwar geändert, dennoch sind die Cambridges sehr bemüht, ihren Kindern ein möglichst normales Leben zu bieten. Dennoch ist in ihrem Alltag so manches anders, als bei anderen Kindern - und das hat auch mit einer wichtigen Entscheidung der Queen zu tun, die die Königin kurz vor Georges Geburt getroffen hat. 

Strenge Regeln im Königshaus - auch bei den Titeln

Denn im britischen Königshaus ist vieles streng geregelt. Manche Traditionen reichen Jahrhunderte weit zurück, andere werden von den jeweiligen Monarchen hin und wieder angepasst. Ein wichtiges Thema, das immer wieder für jede Menge Wirbel sorgt, ist neben der Thronfolge die Frage, wem wann welche Titel zustehen. Erst kürzlich sorgte die Queen für Aufsehen, als sie verkündete, das Charles Ehefrau Camilla Queen Consort werden sollte, wenn Charles eines Tages den Thron besteigt. Es ist anzunehmen, dass die Queen damit vor allem ihrem ältesten Sohn aus der Klemme helfen wollte, denn das Clarence House hatte bei Charles und Camillas Hochzeit noch angekündigt, dass Camilla eben diesen Titel nie bekommen würde

Doch auch bei den jüngeren Royals sorgen die Titel immer wieder für einigen Aufruhr. So sollen Harry und Meghan erzürnt darüber gewesen sein, dass ihr ältester Sohn Archie nicht den Titel eines Prinzen bekam. Meghan begründete das im Interview mit Oprah Winfrey vor allem damit, dass sie sich Sorgen um die Sicherheit ihres Sohnes mache. Und das könnte tatsächlich einer der Gründe gewesen sein, warum die Queen vor der Geburt von Williams und Kates ältestem Sohn kurzerhand eine alte Regel änderte.

So entscheiden Royals, wer welchen Titel bekommt

George V., der Vater der Queen, hatte sehr genau festgelegt, welche Nachfahren eines Königs welchen Titel bekommen können. Er entschied: Alle Kinder des Monarchen haben ein Anrecht auf den Titel Prinz oder Prinzessin. Deswegen tragen die vier Kinder von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip, Charles, Anne, Andrew und Edward alle den entsprechenden Titel.

George V. Entschied auch: Alle Enkelkinder des Monarchen, die in der männlichen Linie geboren werden, haben ebenfalls ein Anrecht auf diesen Titel. Deswegen sind nicht nur William und Harry Prinzen, sondern auch Andrews Töchter Beatrice und Eugenie haben diesen Titel. Die Kinder von Prinzessin Anne dagegen haben ihn nicht. Das Problem: Von Ur-Enkeln war damals nicht die Rede

Vor der Geburt von Prinz George traf die Queen deshalb eine Entscheidung, die die Regeln ihres Vaters teilweise korrigierte: Elizabeth legte fest, dass alle Kinder des ältesten Kindes des Prinzen von Wales den Titel Prinz oder Prinzessin bekommen konnten. Da William das älteste Kind von Prinz Charles ist, betraf diese Regel vor allem seine Kinder. Für George, Charlotte und  Louis bedeutete dass, dass sie seit ihrer Geburt Prinzen und Prinzessinnen sind und damit unter besonderem Schutz stehen - ein Fakt, der Harry und Meghan zur Weißglut getrieben haben soll. 

Harry und Meghan in Rage

Die beklagten sich im Interview mit Oprah Winfrey bitterlich darüber, dass Archie der Titel aktiv verwehrt worden sei und er deshalb keinen Anspruch auf dieselben Schutzmaßnahmen habe, wie die Kinder der Cambridges. Aber: Die Regel wurde nun einmal schon Jahre vor Archies Geburt von der Queen gemacht, lange bevor Meghan teil der Königsfamilie wurde. Von einem bewussten Angriff auf die Herzogin von Sussex kann also nicht die Rede sein.

Für Prinz George jedenfalls wird der Unterschied, den sein königlicher Titel macht, wohl mit jedem Jahr, das er älter wird, ein bisschen spürbarer werden. Ob die Entscheidung seiner Urgroßmutter für ihn von Vorteil war, das wird sich wohl in den kommenden Jahren zeigen.

Verwendete Quelle: Express 

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