Prinz Harry bettelt um Versöhnung: Keine Gnade von Bruder William

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Plötzliche Wende im royalen Brüder-Zwist - doch das erhoffte Wunder bleibt aus! Nach jahrelangen öffentlichen Schuldzuweisungen schlägt Prinz Harry in einem überraschenden Interview leisere Töne an und wirbt offen um Versöhnung. Doch anstatt die ausgestreckte Hand zu ergreifen, erteilt Prinz William seinem jüngeren Bruder eine eiskalte Abfuhr. Der Thronfolger zeigt keinerlei Interesse an einer Annäherung.

Prinz Harry macht William im Interview Versöhnungsangebot

Vielleicht dachte sich Prinz Harry, besser spät als nie! Seit Jahren liegt er mit seinem Vater Charles III. (77) und seinem Bruder William (44) im Clinch. Der Rotschopf erhob öffentlich Vorwürfe – die Königsfamilie streute ihre heimlich. So lautete zumindest Harrys Anklage. Doch seit der 42-Jährige zurück in England ist, stimmt er leisere Töne an. Und die klingen fast wie eine Bitte um Gnade.

William hat kein Interesse an einer Versöhnung mit Harry

Das New Yorker Magazin "GQ" veröffentlichte ein Interview, in dem Harry erklärt: "Bei allem, was sonst in der Welt passiert, ist es das Wichtigste, sich zu versöhnen. Das ist die Hauptsache." Und er fügt hinzu: "Für mich gibt es genug Drama in der Welt und im Leben der Menschen, um weiter mit Problemen in der Familie umgehen zu müssen." Zwar gebe es eine "Wunde" und bleibende "Narben", doch man könne "die Vergangenheit loslassen". Da scheint jemand wirklich mit dem Friedenszweig zu wedeln! Jetzt muss Prinz William einfach nur zugreifen, könnte man meinen. Aber nicht so schnell ...

Bei Familie Windsor ist nämlich gar nichts einfach, wie sich schon oft gezeigt hat. Harrys Interview war mit dem Palast nicht abgesprochen und wurde prompt publiziert, als König Charles den Sultan von Oman zu Gast hatte. So interpretierten Harrys Gegner bei Hofe die Aktion als ein erneutes Störfeuer, zumal der Prinz über eine Versöhnung sagte: 

Manche wollen nicht, dass es klappt.

Sprecher der Sussexes betonten sofort, dass dies nicht als Seitenhieb gegen William gedacht war! Doch der Thronfolger schien es wohl genau so aufzufassen: Auf einem offiziellen Foto, das ihn mit Prinzessin Kate (44) beim Staatsbankett für den Sultan zeigt, wirkt er finster wie Nosferatu. Harry hatte seinen Bruder ja bereits verärgert, als er mit Ehefrau Meghan (45) in Nottingham aufschlug und quasi-royale Termine wahrnahm. Auch das wertete der Palast als eine feindliche Handlung.

Charles steht als Vater zwischen den Fronten

Am Ende hieß es aus dem Umfeld des Kronprinzen, dass dieser "keine Absicht hat, sich auf seinen Bruder einzulassen". William sei noch immer tief verletzt und wolle sich mit Kate auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren. Das nennt man wohl eine eisige Abfuhr.

König Charles weiß unterdessen gar nicht, wo ihm der Kopf steht. Will Harry wirklich die Versöhnung? Und wenn ja: Wie kann man den Thronfolger dazu bringen, über seinen Schatten zu springen? Wenn ein indirektes Friedensangebot gleich für neuen Ärger sorgt, müssen die Fronten hoffnungslos verhärtet sein. Wo Harry glaubt, dass er noch immer eine Chance hat, denkt William offenbar: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."

Dieser Artikel von S. B. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!

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