Prinz Harry: "Die Queen mag es nicht, bedroht zu werden"

Prinz Harry: "Die Queen mag es nicht, bedroht zu werden" - Expertin fordert entschiedenes Vorgehen der Königin 

Prinz Harry, 37, hat es auch seiner Großmutter in letzter Zeit alles andere als einfach gemacht. Zwingt er die Queen, 95, so zu einer Entscheidung, die sie nie treffen wollte?

  • Prinz Harry soll planen, die britische Politik zu verklagen, weil ihm kein Polizeischutz gewährt wird.
  • Seit seinem Abschied vom Königshaus gilt sein Verhältnis zu den anderen Royals als schwierig. 
  • Nun könnte die Queen selbst Konsequenzen ziehen. 

Prinz Harry: Attacke auf die Royals

Prinz Harry hat es seiner Familie im vergangenen Jahr alles andere als leicht gemacht. In diversen Interviews, etwa dem bei Oprah Winfrey, griff er nicht nur seinen Vater Charles heftig an, sondern attackierte indirekt auch seine Großmutter, die Queen - obwohl er die angeblich aus aller Kritik heraushalten wollte. Die soll inzwischen alles andere als glücklich mit dem Verhalten ihres ehemaligen Lieblingsenkels sein und hat ihm im vergangenen Jahr endgültig seine militärischen Ehrentitel entzogen. Nun bringt Harry erneut die Familie gegen sich auf und könnte seine Großmutter so zu einem Schritt zwingen, den sie eigentlich vermeiden wollte.

Prinz Harry: Verklagt er die Regierung?

Aktuell soll Harry darüber nachdenken, die britische Regierung zu verklagen. Der Grund: Da er nicht mehr zu den sogenannten "working Royals" gehört, steht ihm in Großbritannien kein Rund-um-die-Uhr-Schutz durch die Polizei zu. Dass Harry keineswegs das einzige Mitglied der Königsfamilie ist, dem es so ergeht, scheint ihn nicht wirklich zu kümmern. Er fühlt sich wieder einmal ungerecht behandelt. Royal-Expertin Ingrid Seward ist der Meinung, dass Harrys Verhalten einen ganz bestimmten Grund hat. Und der hat auch mit seiner Kindheit zu tun. Denn dort war Harry es gewohnt, rund um die Uhr von Polizeikräften bewacht zu werden, mit manchen von ihnen sollen William und er sich sogar angefreundet haben.


Kein Wunder also, dass er nun erwartet, dass seine Kinder diesen Schutz ebenfalls erhalten. Ingrid Seward vermutet auch, dass hinter Harrys Wunsch eigentlich etwas ganz anderes steckt, als nur die Sorge um seine Sicherheit. "Trotz all des Aufhebens, das er gerade macht, besteht für ihn nur ein geringes Sicherheitsrisiko. Was sie wirklich wollen, ist, dass man sie vor den Fotografen beschützt, die versuchen, Bilder von ihnen und ihren Kindern zu machen." Tatsächlich haben die Sussexes bisher immer sehr genau darauf geachtet, wo ihre Kinder zu sehen sind. Von der kleinen Lilibet etwa gibt es bis heute nur das offizielle Foto, das ihre Eltern zu Weihnachten veröffentlichten.

Prinz Harry: "Die Queen mag es nicht, bedroht zu werden"

Trotzdem ist Ingrid Seward der Meinung, dass Harry eine vollkommen falsche Strategie fährt. "Die Queen mag es nicht, bedroht zu werden. Auch, wenn die Drohung nicht direkt an sie persönlich gerichtet ist, ist es eine Drohung, die in ihren Zuständigkeitsbereich fällt", findet die Expertin. Sie ergänzt:

Sie wird genervt und sehr irritiert sein. Sie möchte dem Herzog und der Herzogin von Sussex die Unterstützung nicht entziehen, aber wenn sie sich weiter wie verwöhnte Kinder aufführen, die ihren Kopf durchsetzen wollen, wird sie gezwungen sein, das zu tun.


Riskiert Harry also mit der Aktion den endgültigen Bruch mit seiner Großmutter? Immerhin hat die Entscheidung weitreichende Konsequenzen. Wie so viele andere Experten vermutet auch Ingrid Seward, dass die Queen ihre Urenkelin wohl nie kennenlernen wird. "Wenn das bedeutet, dass sie Lilibet nie zu sehen bekommt, wird das Harrys und Meghans Problem sein und zwar für den Rest ihres Lebens. Und das wäre sehr traurig."

Verwendete Quellen: The Royal Observer

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