Prinz Harry: Sein ehrliches Geständnis über die ersten Wochen mit Archie bricht ein royales Tabu

Es sind Worte, die man so aus dem Palast nicht kennt. In Melbourne sprach Prinz Harry jetzt überraschend offen über seine dunkelsten Momente als junger Vater. Warum er sich von seinem Sohn Archie distanziert fühlte und welche radikale Entscheidung er treffen musste, um seine Familie zu retten, erfährst du hier.

Prinz Harry Melbourne Movember Vaterschaft Geständnis
Der Herzog von Sussex während einer Fragerunde mit der Männergesundheits-Organisation Movember im Whitten Oval in Melbourne.© ddp

"Ich musste mich von der Vergangenheit reinigen"

Bei einem Event der Männergesundheits-Organisation Movember im Whitten Oval (Melbourne) ließ Prinz Harry tief in seine Seele blicken. Vor Publikum erklärte der Herzog von Sussex, dass er schon vor der Geburt seiner Kinder Archie und Lilibet wusste: Er muss handeln. "Ich wusste, dass ich Dinge aus der Vergangenheit hatte, mit denen ich mich auseinandersetzen musste", so Harry. Er sprach davon, sich durch Therapie förmlich "reinigen"“ zu müssen, um die "beste Version seiner selbst" für seine Kinder zu werden.

Das ehrliche Geständnis: Distanz zum Neugeborenen

Besonders bewegend war Harrys Schilderung der ersten Zeit als Vater. Er gab zu, dass Männer in der Anfangsphase oft ein Gefühl der Trennung erleben könnten:

  • Die "Entkopplung": Harry fühlte eine gewisse Distanz, während Meghan „das Leben erschuf“ und er sich als Zeuge fast überflüssig vorkam. "Ich fragte mich: Welchen Dienst kann ich an diesem Punkt leisten?", gestand er offen.

  • Stress-Übertragung: Harry berichtete von einem wertvollen Rat seines Therapeuten: Babys spüren alles. "Jedes Mal, wenn ich gestresst von der Arbeit kam und Archie hielt, fing er sofort an zu weinen." Er habe erst lernen müssen, seine eigenen Emotionen zu regulieren, um seinen Sohn nicht zu belasten.

"Unsere Kinder sind unser Upgrade" – Ein Seitenhieb gegen Charles?

Obwohl Harry betonte, keine Schuldzuweisungen machen zu wollen, war der Vergleich zu seiner eigenen Erziehung deutlich. Er wolle die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. "Unsere Kinder sind unser Upgrade", erklärte er. Er wolle Gespräche führen, die es in seinem Elternhaus mit König Charles und Prinzessin Diana "nie gegeben hat". Für ihn sei es kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke, sich Hilfe zu suchen.

Kommentare

Bitte bleib respektvoll — es gelten unsere Community-Regeln.

Noch keine Kommentare — sei die oder der Erste.

Mehr zum Thema

Inhalte im Überblick