Prinz Harry: Eiskalte Rache an seinem Vater?

Prinz Harry: Eiskalte Rache an seinem Vater? - So könnte er ihm in den Rücken fallen

Prinz Harrys, 37, Verhältnis zu seinem Vater Prinz Charles, 73, gilt als extrem kompliziert. Nachdem Harry im vergangenen Jahr schwere Vorwürfe gegen Charles erhoben hatte, könnte er ihm nun erneut in den Rücken fallen. Wird Harry das als Chance zur Rache nutzen?

  • Prinz Harry hatte Prinz Charles in mehreren Interviews im vergangenen Jahr schwere Vorwürfe gemacht.
  • Im Spendenskandal um Charles Stiftung hatte Harry sich ebenfalls zu Wort gemeldet und war seinem Vater in den Rücken gefallen.
  • Nun könnte er das auf die Spitze treiben.

Prinz Harry: Schlag ins Gesicht für Charles

Prinz Harry und die Royals - schon seit langem ist diese Beziehung vor allem von heftigen Vorwürfen des Herzogs von Sussex an seinen Vater geprägt. Im Interview mit Oprah Winfrey etwa behauptete Harry, sein Vater verweigere ihm schon lange finanzielle Unterstützung, was Charles einige Zeit später widerlegen konnte. Doch Harry ließ nicht locker, sprach öffentlich von "genetischem Schmerz", der in der Familie weitergegeben werde und betonte immer wieder, was für ein schlechter Vater Charles gewesen sei. Nun scheint sich das Drama zwischen Vater und Sohn noch einmal zuzuspitzen.

Darum geht es im Spendenskandal

Aktuell steckt Charles bis über beide Ohren im Schlamassel. Der Spendenskandal um seine Stiftung "The Prince’s Foundation" zieht immer weitere Kreise, wie kürzlich bekannt wurde, ermittelt inzwischen sogar die Polizei. Im Mittelpunkt dabei: Der saudische Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz. Er soll rund 1,7 Millionen Euro an Restaurationsprojekte gespendet haben, die Charles besonders am Herzen lagen. Die Polizei vermutet, dass Charles ehemaliger Vertrauter Michael Fawcett dem Geschäftsmann dafür versprochen haben könnte, einen Ritterschlag und die britische Staatsbürgerschaft zu bekommen

Der Skandal beschäftigt das Königshaus seit Monaten, doch nun steht die Polizei wohl vor einem wichtigen Schritt. Wie britische Medien berichten, sollen schon bald bedeutende Zeugen in dem Fall befragt werden. Darunter wären neben Michael Fawcett wahrscheinlich auch Prinz Charles - und sein jüngster Sohn. Eine Quelle aus Charles Umfeld hat laut dem "Mirror" bereits bekannt gegeben, dass der Prinz von Wales mit der Polizei kooperieren wäre, wenn er um eine Aussage gebeten wird. Doch wie sieht es mit Harry aus?

Was weiß Prinz Harry?

Denn auch Prinz Harry hatte früher regen Kontakt mit bin Mahfouz. Der Saudi galt als potenzieller Spender für Harrys Wohltätigkeitsorganisation Sentebale. Als im Dezember bekannt wurde, dass Harry sich deshalb in der Vergangenheit öfter mit bin Mahfouz getroffen hatte, gab dieser ein verblüffendes Statement ab.

Ein Sprecher teilte mit: "Der Herzog hatte ein geplantes Treffen mit dem Spender vor fast acht Jahren, er hat ihn keinen Mitgliedern der Königsfamilie vorgestellt und seine Sorge über den Spender zum Ausdruck gebracht." Ein Schlag ins Gesicht für Charles. Denn in dem Harry so deutlich betonte, keine Verbindungen mehr zu dem Geschäftsmann zu haben, stellte sich die Frage, warum Charles Stiftung weiter Geld von ihm annahm, umso dringender.

Nun befürchten viele, dass Harry sich bei einer Vorladung durch die Polizei erneut gegen seinen Vater wenden könnte. Ob der Herzog von Sussex weitere Details kennt, über die die Öffentlichkeit und die Ermittler bisher nichts wissen, ist zwar nicht bekannt, aber durchaus möglich. Nutzt Harry etwa die Gelegenheit, um sich an seinem Vater zu rächen, der ihn in seinen Augen im Stich gelassen hat?

Das ist aktuell natürlich Spekulation. Fest steht allerdings: Eine mögliche Aussage von Harry bei der Polizei und das, was der Herzog von Sussex in seinen Memoiren, die schon bald erscheinen sollen, enthüllen könnte, könnte Charles extrem schaden. Gut möglich, dass Charles danach als König nicht mehr tragbar wäre - und die Queen eine schwere Entscheidung treffen müsste. Ganz so weit ist es aktuell allerdings noch nicht und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt. 

Verwendete Quellen: The Mirror 

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