Prinz Harry: Kampfansage an die Royals

Prinz Harry: Kampfansage an die Royals

Prinz Harry, 37, erlebt gerade keine einfachen Zeiten. Während noch nicht sicher feststeht, welche Auswirkungen der Tod von Queen Elizabeth II. (†96) für ihn und seine Familie haben wird, bekommt Harry nun wieder einmal die Konsequenzen seines Abschieds vom Königshaus zu spüren. Wird er das einfach so hinnehmen?

Prinz Harry: Bittere Enttäuschung 

Prinz Harry hatte sich seine Rückkehr nach Europa sicherlich anders vorgestellt. Eigentlich wollte Harry gemeinsam mit seiner Ehefrau Herzogin Meghan an verschiedenen Charity-Veranstaltungen in Deutschland und England teilnehmen, doch der 8. September 2022 änderte alles: Für Außenstehende recht überraschend verstarb Queen Elizabeth II. auf Schloss Balmoral.

Obwohl Harry alles versuchte, um rechtzeitig ans Bett seiner geliebten Großmutter zu eilen, kam er zu spät - ein Umstand, der den einstigen Lieblingsenkel der Queen sehr belasten dürfte. Und schon bei den Vorbereitungen für das Staatsbegräbnis der Queen droht sich der nächste Ärger für Harry an. Nun scheint es, als habe der Herzog von Sussex dazu eine eindeutige Entscheidung getroffen.

Dieses Statement sagt alles 

Bereits bei der Beerdigung von Prinz Philip im April 2021 gab es ein großes Streitthema. Denn eigentlich treten Mitglieder der Königsfamilie bei solch wichtigen Veranstaltungen in ihren militärischen Ehrenuniformen auf.

Doch die Queen stand vor einem Dilemma: Erst kurz zuvor hatte sie ihrem Lieblingssohn Prinz Andrew all seine militärischen Ehrentitel aberkannt, weil er in den Skandal rund um Jeffrey Epstein verwickelt war. Auch Harry, der nach seinem Rücktritt als "working Royal" seine Schirmherrschaften und militärischen Ehrentitel abgeben musste, dürfte dann eigentlich keine Uniform mehr tragen. Die Königin sprach ein Machtwort und ordnete an, dass kein Mitglied der Königsfamilie in Militäruniform erscheinen solle. 

Nun scheint das Drama nach ihrem Tod wieder von vorne zu beginnen. Zunächst hieß es, es habe eine Anordnung gegeben, wonach nur die "working Royals" ihre Militäruniform tragen sollten - das hätte Andrew und Harry beide ausgeschlossen.  Lediglich bei der letzten Veranstaltung zu Ehren der Queen in Westminster Hall sollte es Harry und Andrew erlaubt sein, ihre Uniform zu tragen.

Nun meldete sich auf Twitter Journalist Omid Scobie zu Wort, der bekanntlich sehr gute Beziehungen zu den Sussexes hat - und verkündet Überraschendes.

[Prinz Harry] wird während der Veranstaltungen zu Ehren seiner Großmutter Trauerkleidung tragen. Sein jahrzehntelanger Dienst beim Militär ist nicht durch seine Uniform bestimmt und wir bitten respektvoll darum, dass der Fokus auf dem Leben und Erbe von Ihrer Majestät Königin Elizabeth II. bleibt.

Hat Harry, dem seine Zeit beim Militär immer sehr viel bedeutet hat, also einfach klein beigegeben? Wohl nicht ganz. Denn obwohl Harry, so scheint es, tatsächlich keine Uniform tragen wird, ist dieses Statement doch vor allem eins: Ein Schlag ins Gesicht derjenigen Mitglieder der Königsfamilie, die ihm verbieten wollen, die Uniform zu tragen. Dass Harrys Sprecher so deutlich betont, dass Harrys langer Dienst bei den britischen Streitkräften nichts mit dem Tragen der Uniform zu tun habe, liest sich wie eine Trotzreaktion - und eine Kampfansage an den Rest der Familie. 

Verwunderlich ist das nicht, immerhin haben nicht nur Harry, sondern auch Meghan in den letzten Wochen mehr als ein Mal bewiesen, dass sie an einer Versöhnung mit der Königsfamilie momentan nicht wirklich interessiert sind. In den Tagen und Wochen vor dem Tod der Queen gab es immer neue Angriffe aus Montecito, in denen sich die Royals wieder einmal schweren Anschuldigungen ausgesetzt sahen. Ob sich nun alles ändern wird?

Wie geht es jetzt weiter?

Das scheint unwahrscheinlich. Zwar hat Meghan die für diese Woche geplante Folge ihres Podcasts "Archetypes", den sie auch immer wieder zur Kritik an der Königsfamilie nutzte, abgesagt. Und auch die Stimmen aus Großbritannien, Harry solle seine Biografie nicht veröffentlichen, die eigentlich Ende des Jahres erscheinen sollte, werden immer lauter. Doch offiziell ist davon noch nichts bekannt.

Harrys deutliches Statement hat aber noch einmal klar gemacht, dass er endgültig nicht mehr bereit ist, sich den Regeln der Royals widerstandslos zu beugen. Was das für die Zukunft und seine Beziehung zu seinem Vater König Charles III. und seinem Bruder Prinz William, der in der Thronfolge nun an erster Stelle steht, bedeutet, wird sich wohl in Zukunft zeigen. 

Verwendete Quelle: Twitter, The Mirror

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