Prinz Philip (†99): Streit vor Gericht - Drama um sein Testament

Prinz Philip (†99): Streit vor Gericht - Drama um sein Testament - Nächster Rechtsstreit für die Queen

Prinz Philip (†99) verstarb im April 2021 nur kurz vor seinem hundertsten Geburtstag. Noch Monate später könnte es jetzt zu einem Rechtsstreit um sein Erbe kommen.
  • Prinz Philip verstarb am 9. April 2021 im Alter von 99 Jahren
  • Er hinterließ eine große Lücke in der britischen Königsfamilie
  • Sein Tod sorgt nun für neuen Ärger am Hof

Queen Elizabeth ll. kommt nicht zur Ruhe

Prinz Philip verstarb am Morgen des 9. April auf Schloss Windsor. Für Queen Elizabeth II. war der Verlust des Mannes, den sie einst "meinen Felsen" nannte, wohl nur schwer zu ertragen. Selbst in ihrer Weihnachtsansprache wurde die Queen ungewohnt persönlich und ging noch einmal auf den schmerzhaften Verlust ihres Mannes zu Beginn des Jahres ein. Und es wird einfach nicht ruhiger bei Queen Elizabeth ll..

Seit Tagen gibt es in Großbritannien, was die Royals betrifft, vor allem zwei Themen: Den Skandal um Prinz Andrew, der letzte Woche einen neuen Höhepunkt erreichte, als die Queen ihm seine militärischen Titel und den Status als "Königliche Hoheit" entzog. Und Prinz Harrys neuste Attacke auf seine Familie. Der Herzog von Sussex hat klargemacht, dass er nicht ins Vereinigte Königreich zurückkehren wird, wenn er dort keinen Anspruch auf Polizeischutz hat. Da Harry kein Teil der sogenannten "working Royals" mehr ist, steht ihm dieser Schutz nicht zu. Harrys privates Sicherheitsteam darf in Großbritannien keine Waffen tragen und die Polizei selbst dafür zu bezahlen, dass sie ihn und seine Familie beschützen, hat die Königsfamilie ihm auch verboten. Aus diesem Grund wird Harry womöglich auch die Gedenkfeier für seinen verstorbenen Großvater versäumen.

Prinz Philip: Wird die Queen nach seinem Tod verklagt?

Doch das ist noch nicht alles. Die Queen muss sich zusätzlich möglicherweise bald noch mit einer Klage auseinandersetzen. Ihr Ehemann hinterließ laut dem "Mirror" ein Vermögen von knapp 35 Millionen Euro. Wie das Erbe aufgeteilt wird, ist unklar. Spekulationen hat es zwar gegeben, jedoch muss das Testament des Prinzgemahls nicht offengelegt werden. Laut "The Guardian" hat die königliche Familie die besondere Option, die Geheimhaltung des letzten Willens eines Royals vor Gericht zu beantragen. Im September machte die britische Königsfamilie davon Gebrauch. In einer nicht-öffentlichen Verhandlung wurde entschieden, dass das Testament von Prinz Philip noch ganze 90 Jahre unter Beschluss bleiben wird.

"The Guardian" will nun eine Klage einreichen, die dagegen vorgeht, dass die Medien von der entsprechenden Verhandlung ausgeschlossen waren. Das Blatt argumentiert, es wäre ein "schwerwiegender Eingriff in das Prinzip der offenen Justiz" gewesen. Und damit könnten sie sogar Erfolg haben!

Seit 1910 sollen bisher 30 Angehörige der Königsfamilie diese Sonderregelung genutzt haben – diese gilt aber ausschließlich für die Royals und nicht für einen bürgerlichen Briten.

Verwendete Quellen: Mirror, The Guardian

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