Prinz William: "Ist es das wirklich wert?"

Prinz William: "Ist es das wirklich wert?" - Damit hat die Familie nicht gerechnet

Prinz William, 39, schien lange eines der Mitglieder der Königsfamilie zu sein, mit denen sich Prinz Harry, 37, am ehesten Versöhnen könnte. Hat diese Entscheidung des Herzogs von Sussex das zu Nichte gemacht?
  • Prinz William steht als ältester Sohn von Prinz Charles an Position zwei der Thronfolge.
  • Sein jüngerer Bruder Harry und er galten lange als ein Herz und eine Seele.
  • Mittlerweile soll zwischen den beiden allerdings Eiszeit herrschen. 

Prinz William übernimmt Verantwortung

Prinz William scheint sich ganz allmählich auf größere Aufgaben vorzubereiten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sein Vater Prinz Charles ihn inzwischen intensiv in die Pläne für seine Zeit als König mit einbezieht. Doch auch in der Königsfamilie selbst bekommt William immer mehr Einfluss und übernimmt wichtige Aufgaben. Bei öffentlichen Auftritten, etwa wenn Ehrentitel verliehen werden, vertritt er die Queen inzwischen vollkommen selbstverständlich. Und auch im Ukrainekonflikt waren Herzogin Kate und er eines der ersten Mitglieder der Königsfamilie, die ungewöhnliche klar Stellung bezogen, obwohl die Royals sich normalerweise mit politischen Kommentaren ja eher zurückhalten. Doch nun scheint es so, als müssten Charles und William eine große Enttäuschung verkraften.

Großer Tag für die Royals

Denn für die Königsfamilie steht bereits in wenigen Tagen ein besonders wichtiger Termin an. Am 29. März findet in der Westminster Abbey ein Gedenkgottesdienst für Williams Großvater Prinz Philip statt. Der Herzog von Edinburgh war am 9. April vergangenen Jahres im Alter von 99 Jahren gestorben. Die Familie will dem Mann von Queen Elizabeth II. nun mit einem eigenen Gottesdienst gedenken, zu dem hochrangige Gäste aus der ganzen Welt eingeladen sind. Eine wichtige Veranstaltung immerhin konnten an Philips Beerdigung im letzten Frühling wegen der Coronabeschränkungen nur wenige Gäste teilnehmen.

Doch ausgerechnet Prinz Harry wird zu diesem wichtigen Termin nicht erscheinen. Royal Experte Grant Harrold, der einst als Butler für die Königsfamilie arbeitete, ist sich sicher, dass William und Charles prinzipiell Verständnis für Harrys Entscheidung gehabt hätten. Gegenüber der britischen "OK!", sagte er: "Wenn es einen Grund dafür gibt, den wir nicht kennen, wären sie wohl nicht enttäuscht und würden, wenn überhaupt sagen: 'Du tust das, was du tun musst.'" Das Problem ist allerdings: Es gibt durchaus einen öffentlich bekannten Grund, aus dem Harry nicht zu der Veranstaltung anreist. 

Schlag ins Gesicht für William

Wegen seines Rechtsstreits mit dem britischen Innenministerium, bei dem es darum geht, dass ihm in Großbritannien kein Polizeischutz mehr zusteht, hat Harry angekündigt, vorerst nicht mehr in seine Heimat zu kommen. Das Sicherheitsrisiko für ihn und seine Familie sei zu groß, ließ der Herzog von Sussex über seine Sprecher mitteilen. Grant Harrold glaubt, dass Charles und William dafür wiederum wenig Verständnis haben werden. "Aber wenn es wirklich nur um Schwarz und Weiß geht und alles mit diesem Security-Problem zusammenhängt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass sie enttäuscht sind. Sie könnten meinen: 'Ist es das wirklich wert, dass du nicht zum Gedenkgottesdienst für deinen Großvater kommst wegen dieser Sicherheitssache?'"

Dass William in der Vergangenheit wenig Verständnis für das Verhalten seines jüngeren Bruders hatte, gilt als offenes Geheimnis. Aber das Harry nun sogar so weit geht, diese wichtige Familienveranstaltung zu verpassen, dürfte den Herzog von Cambridge ganz besonders ärgern - und nicht nur ihn. "Ich glaube, es wäre keine Lüge zu sagen, dass die Familie enttäuscht sein wird, weil sie gewollt hätten, dass er kommt, wenn er kommen kann." Doch Harrys Entscheidung steht nun einmal für sich und spricht eine eindeutige Sprache: Williams jüngerer Bruder hat anscheinend nicht vor, noch einmal in sein Heimatland zurückzukehren - nicht einmal zum Gedenken an seinen Großvater, zu dem er immer ein so enges Verhältnis hatte. Für William, den der Verlust ihrer Mutter Diana einst so eng mit Harry zusammenschweißte, dürfte das nun nur schwer zu ertragen sein.

Verwendete Quelle: ok.co.uk 

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