Prinzessin Diana (†36): Dramatische Entwicklungen - "Eine Linie wurde überschritten"

Prinzessin Diana (†36): Dramatische Entwicklungen - "Eine Linie wurde überschritten"

Prinzessin Dianas (†36) Tod vor 25 Jahren hat Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Nun soll das Drama rund um die Mutter von Prinz William, 40 und Prinz Harry, 38 noch einmal verfilmt werden. Doch in der Produktion regt sich angeblich Widerstand.

Prinzessin Diana: Drama um "The Crown"

Prinzessin Dianas tragischer Unfalltod stürzte nicht nur Großbritannien und das Königshaus in große Trauer. Als die Prinzessin von Wales am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris starb, reagierten Menschen auf der ganzen Welt geschockt. In zahlreichen Dokumentationen sind die letzten Tage und Stunden der Prinzessin seitdem aufgearbeitet worden. Doch dass sich nun ausgerechnet die Netflixserie "The Crown" mit den Ereignissen beschäftigt, erhitzt die Gemüter. Wie die "Sun" nun enthüllt, gibt es inzwischen sogar bei Menschen, die an der Serie beteiligt sind, große Bedenken darüber, ob Netflix Dianas Tod wirklich so detailliert zeigen sollte, wie das offenbar geplant ist.

Bittere Enthüllungen eines Insiders

Seit Wochen schon gibt es in Großbritannien immer wieder große Aufregung rund um die Serie. Denn dass in der nächsten Staffel auch der Tod von Prinzessin Diana thematisiert wird, können viele überhaupt nicht nachvollziehen. Britische Medien kritisieren seit Wochen, dass es nicht nur Dianas Söhnen Prinz Harry und Prinz William gegenüber unfair sei, Dianas letzte Stunden noch einmal so detailliert - und wahrscheinlich auch stark fiktionalisiert - zu zeigen. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass Queen Elizabeth II. gerade erst verstorben ist, sei das geschmacklos, heißt es. Netflix selbst wehrt sich gegen die Kritik, Dianas Tod für kommerzielle Zwecke auszuschlachten. Gegenüber der "Sun" sagte ein Sprecher: "Der genaue Moment des Unfalls wird nicht gezeigt." Doch das scheint wohl nicht einmal diejenigen zu überzeugen, die an der Serie mitarbeiten.

Wie das Blatt berichtet, regt sich auch in der Produktion angeblich allmählich Widerstand gegen die Art und Weise, wie Dianas Tod in der letzten Staffel von "The Crown" dargestellt werden soll. "Nach Paris zurückzukehren und Dianas letzte Tage und Stunden in ein Drama zu verwandeln, fühlt sich unangenehm an", berichtet ein Insider. Er enthüllt, dass es inzwischen immer mehr Protest gegen die Pläne von Netflix gibt. Das Problem: Die Ereignisse, die in der Serie gezeigt werden, liegen nun eben nicht mehr 60, sondern nur noch 25 Jahre zurück. Die Quelle bringt in drastischen Worten auf den Punkt, wie es wohl so einigen Produktionsmitarbeitern geht:

Da manche dieser Momente immer noch so frisch und erschütternd sind, fühlt es sich an, als sei eine Linie überschritten worden.

Wohl auch deswegen würden sich "manche der Crewmitglieder gegen die Ideen, die dort auf dem Tisch liegen" wehren, berichtet der Insider weiter. Steht jetzt das ganze Projekt auf der Kippe?

Panik im Palast?

Das ist eher unwahrscheinlich. Immerhin hat Netflix bereits unglaublich viel Geld in die vergangenen vier Staffeln von "The Crown" investiert. Dass der Streamingdienst die erfolgreiche Serie nun einfach so abbricht, daran glaubt niemand wirklich. Aber die Kritik an den Machern von "The Crown" wurde zuletzt merklich lauter und das nicht nur wegen der Geschichte rund um Prinzessin Diana. Auch dass ausgerechnet jetzt König Charles III. Affäre mit Queen Consort Camilla noch einmal thematisiert werden soll, halten viele für nicht angemessen. Und dann ist da noch die Storyline rund um Prinz Philip und Penny Knatchbull, in der angedeutet wird, der Herzog von Edinburgh könnte seiner Frau untreu gewesen sein - laut Insidern ein Punkt, der vom Königshaus ebenfalls als Affront gesehen wird. Was davon wir am Ende wirklich bei "The Crown" zu sehen bekommen, bleibt abzuwarten. Fest steht allerdings: Auf das Königshaus kommen unangenehme Zeiten zu.

Verwendete Quelle: The Sun

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