Prozess wird neu aufgerollt: Überraschende Wende für Mette-Marits Skandalsohn Marius Borg Høibys

Die emotionale Achterbahnfahrt für die norwegische Königsfamilie nimmt kein Ende: Einen Tag nach dem emotionalen Abschied von König Harald V. (†89) folgt die nächste Brisanz. Marius Borg Høiby konnte vor Gericht einen Etappensieg erringen - sein Prozess wegen Vergewaltigung wird neu verhandelt.

Prozess wird neu aufgerollt: Überraschende Wende für Mette-Marits Skandalsohn Marius Borg Høibys
Riesiger Erfolg für Marius Borg Høibys: Ein Osloer Gericht entschied, die Berufung in seinem Fall zuzulassen, das Ganze wird neu aufgerollt.© 2026 Patrick van Katwijk

Berufung zugelassen: Marius Borg Høibys Fall wird neu aufgerollt

Für die norwegischen Royals ist dieses Jahr ein Auf und Ab der Gefühle: Nur einen Tag nach dem Staatsbegräbnis von König Harald V. (†89) gibt es nun Neuigkeiten rund um Mette-Marits (53) Skandalsohn Marius Borg Høiby (29): Zuletzt hatte der 29-Jährige nach der Verurteilung zu vier Jahren Haft - unter anderem wegen Vergewaltigung - im Juni 2026 seine Untersuchungshaft mit Fußfessel auf Schloss Skaugum verbracht. Der Sohn der Neukönigin hatte auf Berufung gehofft - und nun gab das entsprechende Gericht in Oslo bekannt, dass Marius' Fall tatsächlich neu aufgerollt wird, die Berufung wurde zugelassen!

Sonderregelungen für Mette-Marits Sohn? Die Kritik wird immer lauter

Zur Erinnerung: Am 15. Juni war Marius Borg Høiby nach einem wochenlangen Prozess wegen zwei Vergewaltigungen, Misshandlung, schwerer Körperverletzung und weiteren Delikten schuldig gesprochen worden, nachdem ihm ursprünglich vier Vergewaltigungen zur Last gelegt worden waren. Nur kurz nach der Urteilsverkündung legte Marius Berufung gegen die beiden Vergewaltigungsurteile sowie das Urteil im Fall der häuslichen Gewalt ein. Während die in der Öffentlichkeit als "Skaugum"-Frau und "Oslo"-Frau bekannten Frauen Marius Vergewaltigung vorwerfen, behauptet Ex-Freundin Nora Haukland, mehrfach von dem 29-Jährigen misshandelt worden zu sein. Insgesamt hatte sich Mette-Marits Skandalsohn aber in knapp 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten müssen.

"War ja klar, Mama ist jetzt Königin"

Nun bekommt Marius erneut die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge zu schildern. Der Zeitpunkt für die Berufungsverhandlung steht aber bislang noch nicht fest.

Die Entscheidung dürfte allerdings erneut für Kritik sorgen: Schon die Sonderregelung, dass Marius Borg Høiby seine Untersuchungshaft mit Fußfessel auf Schloss Skaugum verbringen durfte, war bei vielen Royal-Experten und beim norwegischen Volk nicht sonderlich gut angekommen. Zusätzlich hatte der 29-Jährige mehrere Ausnahmegenehmigungen erhalten. So durfte er seinen Stiefopa König Harald V. kurz vor dessen Tod in der Klinik besuchen, auch am Staatsbegräbnis durfte er teilnehmen und saß während der Trauerfeier im Osloer Dom prominent in der zweiten Reihe. Eine Entscheidung, die so manch einer nicht nachvollziehen konnte. Auf Instagram heißt es beispielsweise:

Während der normale Bürger für jedes Vergehen zur Rechenschaft gezogen wird, laufen hochrangige Prominente und Mitglieder von Königsfamilien trotz schwerster Vorwürfe sexueller Straftaten weiterhin völlig unbehelligt frei herum. Der Status, das Geld und ein adliger Titel scheinen als Freifahrschein zu dienen, um sich über jedes Gesetz hinwegzusetzen. (…) Wer bei diesen Zuständen noch behauptet, dass Machteliten keine Sonderrechte genießen, verschließt die Augen vor der Realität. (…) Dass solche Fälle fassungslos machen und das Vertrauen in die Gleichheit vor dem Gesetz komplett zerstören, ist die logische Konsequenz.

Instagram-User

Und nach der zugelassenen Berufung dürfen die kritischen Stimmen nicht gerade weniger werden … Schon kurz nach Bekanntwerden der News heißt es im Netz beispielsweise: "War ja klar, Mama ist jetzt Königin" oder "Verwöhntes Adelsbübchen mit Sonderstatus."

Verwendete Quellen: NRK, Instagram

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