"Straftäter der schrecklichsten Art": Herzogin Meghans Vater könnten bis zu 12 Jahre Haft drohen

Droht Thomas Markle jetzt die Höchststrafe? Nach der Anzeige durch seinen eigenen Sohn spitzt sich die Lage für den Vater von Herzogin Meghan dramatisch zu. Während die Ermittler auf den Philippinen von einem Täter "der schrecklichsten Art" sprechen, steht im Raum, ob der 82-Jährige für Jahre hinter Gitter muss.

Herzogin Meghan und Thomas Markle mit Riss in der Mitte
Herzogin Meghans Vater Thomas Markle könnten bei Verurteilung bis zu zwölf Jahre Haft drohen.© Getty Images, ddp images

Kinderpornografie-Vorwurf: Herzogin Meghans Vater Thomas drohen bis zu 12 Jahre Haft

Wird Thomas Markle (82) für eine lange Zeit ins Gefängnis gehen? Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Vater von Herzogin Meghan (45) von seinem eigenen Sohn, Meghans Halbbruder Thomas Markle jr. (60), angezeigt worden ist. Wie unter anderem "The Sun" berichtete, habe der 60-Jährige in mehreren Umzugskartons seines Vaters kinderpornografisches Material entdeckt und umgehend die Behörden informiert. Derzeit wird auf den Philippinen gegen Thomas Markle ermittelt, auch die US-Bundesbehörde FBI soll sich laut der Nachrichtenagentur AP mittlerweile eingeschaltet und um Unterstützung gebeten haben.

Innenminister der Philippinen: "Sexualstraftäter der schrecklichsten Art"

Thomas Markle selbst bestreitet alle Vorwürfe, gegenüber "Daily Express" erklärte er: "Ich habe keine Ahnung, warum Tom versucht, mich mit diesen Lügen zu zerstören. Ich könnte niemals das tun, was mir vorgeworfen wird. Das ist das Schlimmste, was man mir vorwerfen könnte." Doch laut "Daily Mail" haben die philippinischen Behörden mittlerweile begonnen, eine große Menge an Missbrauchsdarstellungen von Kindern auszuwerten, die angeblich dem 82-Jährigen gehören sollen. Wie Innenminister Jonvic Remulla erklärte, soll die forensische Analyse ungefähr eine Woche andauern, doch er stellte auch klar, dass derzeit alles auf einen "Sexualstraftäter der schrecklichsten Art" hindeuten würde. Im Falle einer Verurteilung sollen Thomas Markle nach philippinischem Gesetz sogar bis zu zwölf Jahre Haft drohen.

Thomas Markle selbst befindet sich derzeit in einer Rehaeinrichtung in Florida, nachdem ihm im Dezember ein Bein amputiert worden war. Obwohl zwischen den USA und den Philippinen kein Auslieferungsabkommen besteht, könnte es nach Auswertung des sichergestellten Materials sein, dass der 82-Jährige in den Inselstaat überstellt wird, um sich dort vor Gericht zu verantworten.

Herzogin Meghan soll England nach Schlagzeilen verlassen haben

Unterdessen soll Herzogin Meghan, die den Kontakt zu ihrem Vater bereits vor Jahren abgebrochen hatte, zunächst mit Ehemann Prinz Harry (42) und den gemeinsamen Kindern untergetaucht sein und sich im Ausland aufhalten. Sie selbst hatte in einer offiziellen Mitteilung erklärt, von den schweren Vorwürfen gegen ihren Vater seit Jahren gewusst zu haben und auch die Behörden informiert zu haben, die ihr damals versicherten, die Ermittlungen aufzunehmen.

Während Meghans Halbschwester Samantha Markle (61) an die Unschuld ihres Vaters glaubt und ihn auf X in mehreren Posts öffentlich verteidigt hatte, zeigte sich Bruder Thomas Markle jr. reumütig gegenüber seiner berühmten Schwester Meghan. Gegenüber "The Sun" erklärte er: "Es tut mir so leid, Meghan. Jetzt weiß ich, dass ich in den letzten neun Jahren die falsche Person beschützt habe."

Verwendete Quellen: The Sun, AP, Daily Mail, X

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