Tränen, Tradition und ein Händedruck: Prinzessin Ingrid Alexandras meisterhafter Einstand

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Es war ein historischer Abend voller Emotionen im norwegischen Königshaus: Prinzessin Ingrid Alexandra hat am 22. Oktober ihr erstes Regierungsdinner als Thronfolgerin absolviert. Zwischen elitärem Menü, historischem Diadem und einem modernen Outfit zeigte sich die junge Royal von ihrer tiefgründigsten Seite - und sorgte mit Tränen der Rührung für einen Gänsehaut-Moment.

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen schaut ernst zur Seite
Glanzvoller Einstand: Prinzessin Ingrid Alexandra bewies bei ihrem ersten Regierungsdinner Stil, Haltung und jede Menge Gefühl.© Getty Images

Prinzessin Ingrid Alexandra sorgt für Hoffnungsmomente

Das Menü war Geschmackssache: Elch in Portweinsauce mit Roter Bete und Blumenkohl: eine durchaus rustikale Speise. Aber man befand sich ja in Norwegen. Wenn Royals und Volksvertreter zusammen dinieren, wird auf nationale Traditionen Wert gelegt. So hielt es auch Prinzessin Ingrid Alexandra (22), die am 22. Oktober ihr erstes Regierungsdinner als Thronfolgerin bestritt. An der Seite ihres königlichen Vaters Haakon VIII. (53) und ihrer Großmutter Sonja (89) empfing sie Norwegens Parlamentarier im Schloss. Für den Anlass trug sie ein modernes Kleid und ein historisches Diadem.

Zwischen Fortschritt und guter Tradition

Fortschritt und Tradition: Dafür steht Ingrid Alexandra. Manche Beobachter sahen in ihrem Outfit daher schon ein künftiges Regierungsprogramm. Auch dass die Kronprinzessin mit nur einem Handschuh in den Festsaal einzog, war vielleicht kein Zufall. Immerhin werden die Gäste mit Handschlag begrüßt – und die behandschuhte Hand symbolisierte einst die Distanz von Adel und Volk. Ingrid Alexandras Rechte blieb aber frei. Doch dies sind Details, über die man reden kann oder nicht. Worauf es ankommt, ist die Ausstrahlung einer Person. Die ist bei Ingrid Alexandra sehr positiv: Die Umgangsformen des Hofes, eben die "Höflichkeit", beherrscht sie perfekt.

Der König hat eine schöne Nachricht

Zugleich wirkt die Prinzessin nicht überkontrolliert. Als König Haakon die Tafelrede hielt und seinen verstorbenen Vater Harald V. (†89) ehrte, flossen bei Ingrid Alexandra einige Tränen. Doch als ihr Lächeln zurückkehrte, wirkte es so natürlich wie der Ausdruck der Trauer.

Darum sind die Norweger guten Mutes. Sie wissen, dass ihre Kronprinzessin die schweren Aufgaben der Zukunft meistern wird. Auch Königin Mette-Marit (53), die sich vom Dinner entschuldigen musste, hat in ihrer Tochter eine verlässliche Stütze. Wie Haakon in seiner Rede betonte, geht es mit der Gesundheit seiner Frau "bergauf". Das ist ja auch eine ermutigende Nachricht. Und selbst wenn noch einige dunkle Wolken über dem Palast aufziehen könnten – Ingrid Alexandras Lächeln wird sie bald wieder vertreiben. Skål!

Dieser Artikel von Rupert Snowdon erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!

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