Klatsche für Marius Borg Høiby: Doch keine Entlassung aus der Untersuchungshaft
Das hatte sich Marius Borg Høiby (29) wohl anders erhofft: Am Montag (2. November) hatte ein Osloer Gericht dem Antrag auf Entlassung aus der Untersuchungshaft überraschend zugestimmt. Nachdem der Sohn von Königin Mette-Marit (53) mehrere Monate mit elektronischer Fußfessel in Skaugum verbracht hatte, hatte sein Anwalt Anfang November einen entsprechenden Antrag gestellt und dabei laut "Dagbladet" auch erklärt, wie sehr sein Mandant unter den Umständen der U-Haft leiden würde.
Positiver Alkoholtest: Fadenscheinige Erklärung von Marius
Doch die anfängliche Freude über die vorläufige Freiheit dürfte nun dahin sein, denn: Wie unter anderem NRK berichtet, geht aus den neuesten Gerichtsunterlagen hervor, dass Marius doch nicht freikommen wird. Demnach bestehe nach wie vor ein Risiko, dass der 29-Jährige doch ähnliche Taten begehen könnte, wie die, für die er verurteilt worden ist. Der Hauptgrund: Marius hielt sich offenbar nicht an die strengen Auflagen, denn sein Alkoholtest fiel positiv aus.
Während seiner Zeit in Untersuchungshaft hatte sich der Sohn von Mette-Marit, für den ein strenges Rauschmittelverbot gilt, mehreren Alkoholtests unterziehen müssen, die angeblich positiv anschlugen. Er selbst soll die Werte in seinem Blut mit der Verwendung eines Mundwassers sowie dem Konsum von vergorenem Apfelsaft gerechtfertigt haben, was die Richter hingegen als "nicht glaubwürdig" bewertet haben sollen.
Anwalt machte kryptische Andeutung über U-Haft: "Sehr schmerzhaft für ihn"
Für Marius Borg Høiby selbst dürfte die Entscheidung schwer zu verkraften sein. Sein Anwalt hatte bereits vor einigen Tagen verlauten lassen, sein Mandant hätte während seiner Haft in Skaugum eine "schwere Zeit" durchlebt. Und: "Es ist eine Gesamtbewertung, die das für ihn sehr schmerzhaft macht, so wie die Situation jetzt ist." In einem weiteren Interview mit dem norwegischen Fernsehsender "TV2" machte der Jurist darüber hinaus eine vielsagende Andeutung zur Untersuchungshaft seines Mandanten: "Das war für einige Zeit eine gute Vereinbarung. Inzwischen gibt es aber Umstände, auf die ich nicht eingehen möchte, die einiges geändert haben." Was es mit diesen mysteriösen Umständen auf sich hat, ist nicht bekannt.
Verwendete Quellen: Dagebladet, NRK





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