Schlaf dich schön: 10 Tipps für einen erholsame Nachtruhe

Work-out-Timing, Einschlafhilfe, kleine Nachtmusik

Ausreichend Schlaf ist so wichtig. Mit diesen zehn Tipps klappt's noch viel besser! Schauspielerin Sandra Bullock weiß, wie sie einen tief entspannten Schlaf bekommt: Mariah Carey hat da eine etwas andere Lösung: Auch Kelly Clarkson kann manchmal nicht einschlafen:

Schäfchen zählen? Gähn. Da gibt es doch viel wirkungsvollere Mittel, um entspannt einzuschlummern, erholsam zu schlafen und am Morgen mit sexy Ausstrahlung den Tag zu rocken.

Termindruck, Stress und Hektik. Über allen Dingen, die wir täglich erledigen müssen, opfern wir schnell mal unseren Schlaf. Und vergessen dabei, wie wichtig unser Schlaf ist, um gut durch den Tag zu kommen. Mit diesen zehn Tipps klappt's gleich noch viel besser:

1. Leichtes Dinner

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Das Abendessen überlasse deinen Feinden.“ In der Tat regt fettes, schweres Essen die Magen und Darmtätigkeit an und stört die Melatoninausschüttung, die für einen ruhigen Schlaf sorgt. Also lieber auf leichte Kost.

2. Für Routine sorgen

Das kennen Sie sicher: Samstags könnten Sie eigentlich ausschlafen, wachen aber trotzdem frh auf. Ihr natürlicher Schlafrhythmus meldet sich hier zu Wort. Das ist eine gute Sache, weil Sie so abends schneller in den Schlaf finden. Bei wem dieser Zyklus noch nicht funktioniert, der sollte jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit das Licht ausmachen.

3. Handy und iPad aus

Das künstliche Licht elektronischer Geräte stimuliert bestimmte Sinneszellen im Auge, die dem Gehirn signalisieren, den Körper wach zu halten. Zudem wird die Ausschüttung von Melatonin (Schlafhormon, das uns selig schlummern lässt) behindert. 90 Minuten bevor Sie in die Kissen fallen, sollten Smartphones & Co. ausgeschaltet werden. Wer das nicht schafft, zumindest die Bildschirmhelligkeit dimmen!

4. Sorgen von der Seele schreiben

Im Bett nimmt wieder das Gedankenkarussell fahrt auf? Ein weitverbreitetes Phänomen, das unseren Schlaf hinauszögert. Wen Ängste und Probleme quälen, der sollte sich Heft und Stift auf den Nachttisch legen und das störende Kopfkino einfach auf schreiben. So kann das Hirn zur Ruhe kommen, und Sie lassen den Tag hinter sich.

5. Work-out-Timing

Die beste Zeit, sich zu bewegen, ist gleich morgens, so eine Studie der Appalachian State University, USA. Das hilft, um nachts besser und ohne Unterbrechung zu schlafen. Dabei reicht auch ein 30-minütiger, schneller Spaziergang. Verglichen mit Probanden, die erst später am Tag Sport machten, schliefen die Frühsportler viel tiefer und erholsamer.

6. Schlafdauer beachten

Sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht sind optimal. Dann sind Ausgeglichenheit und maximale Ausstrahlung garantiert. Aber natürlich nur, wenn Sie sich abends auch brav abschminken. Weniger als fünf oder mehr als neun Stunden sind meist kontraproduktiv.

7. Einschlafhilfe

Ätherische Öle, z. B. von Lavendel und Neroli (Orangenblüten), unterstützen das Zur-Ruhe-Kommen. Träufeln Sie etwa drei Tropfen Öl 15 Minuten vor dem Zubettgehen in eine Duftlampe. Alternativ zu einem Kissenspray mit entspannendem Aroma (z. B. von L’Occitane) greifen und die wohltuenden, beruhigenden Dämpfe einatmen.

8. Beauty of the Night

Cremes & Seren für die Nacht sind clevere Komplizen, denn sie nutzen den Regenerationszyklus der Haut während des Schlafes gleich für sich aus und unterstützen ihn, indem sie die Kollagenproduktion anregen und so gegen Falten und Elastizitätsverlust wirken. Extra-Tipp: Ein Kissenbezug aus Seide minimiert Knitterfältchen.

9. Kraft der Natur

Stress, Albträume, aber auch ein Jetlag oder Schichtarbeit sind echte Schlafräuber. Bestimmte homöopathische Globuli können Linderung bieten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Apotheker, welche Kügelchen für Ihr Schlafproblem infrage kommen.

10. Kleine Nachtmusik

45 Minuten vor dem Zubettgehen sanften Klängen zu lauschen verbessert die Nachtruhe. Schlaf-Apps, wie z. B. „Autosleep Music Timer“ (im iTunes App Store) sind mit einem Bewegungssensor ausgestattet, der feststellt, ob der Nutzer schläft. Daraufhin fahren sie die Lautstärke runter und schalten sich dann ganz aus.