Arztbesuch wurde für Matthias Reim zum Albtraum
Selten hat die Redewendung "Wechselbad der Gefühle" so gepasst wie bei Matthias Reim (68). Von echter Todesangst bis glückselige Erleichterung – der Schlagerstar hat binnen kürzester Zeit totale Extreme erlebt. Eine Erfahrung, auf die er wohl gern verzichtet hätte ...
Wie so oft fing es harmlos an. Als einer, der sich schnell mal Krankheiten einbildet, lässt sich der Hesse alle drei Monate ärztlich durchchecken. Dazu gehörte auch das Röntgen seiner Lunge. Immerhin ist Reim starker Raucher. Und dann sagte der Arzt die Worte, die niemand hören will: "Wir müssen in die Computertomografie, weil da irgendwas ist. Das kann jetzt gutartig sein, bösartig – da ist was."
Fehldiagnose: Große Erleichterung bei dem Schlagerstar
Ein Albtraum! "Bösartig", das könnte also ein Tumor sein. Reim durchlitt Höllenqualen, wie er sich erinnert. "Lieber Gott, bitte, bitte nicht!", flehte er nach eigenen Angaben innerlich. Gleichzeitig bemühte er sich um einen baldigen CT-Termin. Eine Wartezeit, die sich für ihn anfühlte wie Folter ...
Nachdem er aus der Röhre durfte, folgten wieder die Worte eines Arztes: "Da ist nichts." Es sei einfach ein Fehler oder eine Spiegelung auf dem Röntgenbild gewesen. Eine Fehldiagnose. Unfassbar – und eine riesige Erleichterung. Plötzlich ging doch noch alles gut für ihn aus!
Natürlich fühlte sich Matthias Reim wie neugeboren und feierte auf seine Art. Er setzte sich ins Auto und steckte sich eine Zigarette an! Der Schock der falschen Krebsdiagnose scheint – zumindest bisher – nicht groß genug gewesen zu sein, um das Rauchen zu lassen ...
Dieser Artikel von R. W. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Woche der Frau" - jede Woche neu am Kiosk!




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