David Garrett: “Ich war schon mit fünf Jahren Berufsmusiker”
Der Aachener David Garrett (46) weiß, dass hinter seinem “Wunderkind-Image“ vor allem eines steckt: harte Arbeit. Schon mit vier Jahren begann er, Geige zu spielen, erste Auftritte folgten mit fünf. Dazu trainierte der Sohn eines deutschen Juristen und einer US- Balletttänzerin mehrere Stunden täglich – und das machte oft keinen Spaß! “Ich habe das Gefühl, ich war schon mit fünf Jahren Berufsmusiker. Zumindest haben mich meine Eltern so behandelt“, gesteht Garrett im Podcast “MayWay“.
“Ich habe sie gehasst”
Er berichtet von Tränen, von Ohrfeigen und Liebesentzug, wenn die Leistung nicht stimmte. “Meine Eltern werden es nicht so empfunden haben. Ich habe es aber so empfunden“, so der Ausnahmemusiker. Auch hatte er keine Freunde. Mit 19 Jahren rebellierte David Garrett. Er haderte mit seiner Rolle, zog gegen den Willen seines Vaters nach New York und studierte Musik: “Ich wollte normal sein. Ich hatte in der Familie immer diese Sonderstellung. Ich habe sie gehasst.“ Heute hat David seinen Eltern verziehen: “Die Motivation, gerade von meinem Papa, kam aus ganz, ganz viel Liebe.“ Nur die Umsetzung sei eben oft verkehrt gewesen.
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Verwendete Quellen: Viel Spaß





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