"Ist brutal": Florian Silbereisen enthüllt Herausforderungen bei TV-Shows

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Nach außen hin wirkt Florian Silbereisen (45) vor Millionenpublikum stets professionell und gelassen. Doch vor seinen großen Schlager-Shows macht dem Moderator das eigene Nervenkleid massiv zu schaffen: In der MDR-Talkshow "Riverboat" gestand der Showmaster nun, wie extrem sein Lampenfieber mit den Jahren geworden ist.

Florian Silbereisen träumt vor sich hin
Nervenprobe vor dem Rampenlicht: Florian Silbereisen schottet sich vor seinen Shows komplett ab, um sein Lampenfieber in den Griff zu bekommen.© Imago

Florian Silbereisen: Sein Lampenfieber "wird immer schlimmer"

Er steht seit über 30 Jahren auf der Bühne. Moderiert seine Schlagerfeste souverän, singt und lacht mit den großen Stars der Branche vor Tausenden Zuschauern. Doch im Innern des großen Showmasters Florian Silbereisen (45) sieht es anders aus. Bei "Riverboat" hat er über sein enormes Nervenflattern vor Auftritten gesprochen und offenbart damit eine Seite, die man gar nicht kannte.

In der MDR-Show wurde er auf sein hartnäckiges Lampenfieber angesprochen: "Es wird wirklich Jahr für Jahr schlimmer. Mein Lampenfieber ist brutal. Ich würde es ja ablegen, wenn ich es könnte." Wenn die Nervosität in ihm aufsteigt, zieht sich der Entertainer komplett zurück. Etwa zwei Stunden vor der Sendung muss er seine Ruhe haben. "Ich will niemanden hören und keine Besprechung haben", fordert der sonst so gesellige Niederbayer. Er verschanze sich dann in der Garderobe und setze Ohrstöpsel ein, um von dem "Gewusel" hinter den Kulissen jeder Sendung nichts mitzubekommen. Im Kopf gehe er den Showablauf durch, doch "im Normalfall, eigentlich 99,9 Prozent, schlafe ich ein, bin total weg." Die Show verschläft er aber nie: "Die Mama ruft dann an, dann quatschen wir kurz. (...) Das ist so der Weckruf für mich: Jetzt geht es los."

"Ich will niemanden hören oder sehen"

Ein paar Liegestütze zum Wachwerden, ein Kaffee oder Energy-Drink und die "rote Glücksunterhose", dann geht es auf die Bühne. Inzwischen arrangiere Flori sich mit dem Herzrasen: "Da ich es nicht ablegen kann, habe ich mir jetzt einfach angewöhnt, das Ganze positiv zu sehen. Und wenn ich mal nicht mehr nervös bin, dann muss ich mir Sorgen machen."

Dieser Artikel von Meike Rhoden erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!

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