Kerstin Ott: Trauriges Geständnis

Existenzängste wegen Corona

18.11.2020 14:29 Uhr

Kerstin Ott, 38, trifft die Coronakrise wie alle Musiker mit voller Wucht. Die Schlagersängerin gesteht: "Existenzängste sind natürlich da".

Coronakrise trifft Musiker hart

Kaum Auftritte, keine Tourneen, keine Treffen mit den Fans, Umarmungen und Autogramme. Das fehlt vielen Musikern, die wegen des Verbots von Veranstaltungen und Versammlungen zuhause bleiben müssen. Doch nicht nur die emotionale Seite macht ihnen zu schaffen, sondern auch die finanzielle. Nicht wenige Musiker sind seit Anfang der Krise im März faktisch arbeitslos und auf Hilfe vom Staat angewiesen.

Kerstin Ott gesteht "Existenzängste"

Am meisten betroffen sind in dem Bereich die freien Musiker, für die es keinerlei Auftrittsmöglichkeiten gibt. Aber die Krise macht selbst vor großen Namen nicht halt. Kerstin Ott ist einer der Senkrechtstarter der letzten Jahre, die mit ihren Songs und ihrer bodenständigen Persönlichkeit überzeugt. Die Norddeutsche und ihre Hits wie "Regenbogenfarben" dürfen auf keiner Schlagerparty fehlen. Doch auch für sie ist die momentane Situation trotz ihres Bekanntheitsgrades gerade alles andere als einfach, wie sie auf der Facebookseite von "SWR Schlager" berichtet:

Existenzängste sind natürlich da. Man weiß nicht, wann die Krise wieder vorbei ist. Momentan ist es so, dass ich mich mit meiner Familie ganz gut darauf eingestellt habe und wir eigentlich immer sehr, sehr optimistisch damit umgehen. Lasst uns alle die Daumen drücken, dass das bald auch wieder ganz normale Wege geht.

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Optimismus und Hoffnung

Diesen Optimismus, dass irgendwann auch wieder Licht am Ende des Tunnels auftaucht, möchte Kerstin Ott auch an ihre Fans weitergeben:

Was ich unbedingt noch sagen möchte, ist: Ich weiß und ich merke das selber ja auch, die Zeit, die ist wirklich ziemlich nervig zwischendurch und hat auch viel mit Durchhalten zu tun. Aber ich bin mir ganz sicher, dass das auch irgendwann vorbeigeht. Wir müssen alle ein bisschen stark bleiben. Müssen abwarten und irgendwann, ganz sicher, wird es besser werden.

Die Worte von Kerstin Ott machen Mut, auch wenn die nächsten Wochen für Musiker und alle anderen, noch einmal hart zu werden drohen. Irgendwann wird es besser – und dann singen wir wieder zusammen mit Kerstin Ott "Regenbogenfarben".

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