Kerstin Ott: Trauriges Mobbing-Geständnis

"Irgendwann ist eine Grenze erreicht"

05.01.2021 13:10 Uhr

Vor wenigen Tagen platzte Schlagerstar Kerstin Ott, 38, bei Instagram mächtig der Kragen - jetzt offenbarte die beliebte Interpretin die Hintergründe ihres Wutanfalls!

Kerstin Ott: Wutanfall bei Instagram

So hatten die Fans Kerstin Ott bislang wohl noch nie erlebt: Normalerweise ist die 38-Jährige stets positiv und gut gelaunt, doch kürzlich zeigte sie sich dann von einer völlig anderen Seite. Was die "Die immer lacht"-Interpretin nämlich mächtig auf die Palme brachte: Eine Schlagzeile über sich und ihre Ehefrau Karolina:

Meine Frage lautet: Muss ich mir das gefallen lassen? Weil ich Musik für viele Menschen mache? Weil ich in der Öffentlichkeit stehe? Weil es dazu gehört, wenn man bekannt ist? Weil ich es ertragen muss, beleidigt und beschuldigt zu werden - schließlich gehört das ja auch zum Ruhm. Ist halt die Kehrseite? (…) ICH HABE ES SATT! Ich habe es satt angegriffen zu werden. Ich habe es satt, dass meine Familie angegriffen wird. Alle schreien laut auf, wenn es um Mobbing geht. Was ist denn das hier?

machte Kerstin ihrem Ärger bei Instagram Luft.

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Der Schlagerstar kennt Diskriminierung

Im Interview mit "Bunte.de" sprach die 38-Jährige jetzt ganz offen über die Hintergründe ihres Wutausbruchs: "Es musste einfach mal gesagt werden. Ich habe in den letzten Jahren viele Dinge, die geschrieben wurden, einfach hingenommen. Irgendwann ist eine Grenze erreicht", so die Musikerin.

Seit sie einem großen Publikum bekannt ist, sei sie zudem immer wieder mit vielen unterschiedlichen Meinungen über sich selbst konfrontiert worden und werde teilweise sogar diskriminiert:

Seitdem ich in der Öffentlichkeit bin, gibt es 1000 verschiedene Meinungen über mich. Dass ich zum Beispiel mit meiner Frau verheiratet bin und eher maskulin wirke.

Sowas lässt Kerstin Ott aber Gott sei Dank nicht zu nah an sich heran - und das, obwohl sie nach eigenen Angaben manchmal sehr wohl mit negativen Reaktionen oder Schlagzeilen zu kämpfen habe: "Ehrlich gesagt bin ich ein Mensch, der etwas versucht zu regeln, bevor es mich runterzieht. Natürlich sind meine Familie und Freunde auch für mich da", erklärt die 38-Jährige.

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