"Kragen geplatzt": Stefan Mross rechnet nach "Immer wieder sonntags"-Aus mit Verantwortlichen ab

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Nach dem "Immer wieder sonntags"-Finale kam es zum echten Eklat hinter den Kulissen! Stefan Mross rechnete mit den Sender-Chefs ab und erhob schwere Anschuldigungen!

Stefan Mross fröhlich bei Immer wieder sonntags
Stefan Mross rechnete mit den Sender-Chefs ab.© imago

Stefan Mross: "Eine kleine Rache-Aktion"

Am 6. September ging eine Ära zu Ende: Nach über 31 Jahren wurde "Immer wieder sonntags" eingestellt. Nach dem Finale lud der Südwestrundfunk (SWR) zu einem Empfang ein, bei dem Stefan Mross (50) gebührend verabschiedet werden sollte. Doch statt in Erinnerungen zu schwelgen, nutze der Moderator die Gelegenheit, um mit den Sender-Chefs abzurechnen, schreibt die "Bild"-Zeitung. Während der Reden von SWR-Intendant Kai Gniffke (65) und SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler (54) zeigte sich Mross demnach sichtlich genervt. Als er an der Reihe war, teilte er zunächst gegen Gniffke aus. "Das war wie eine Bestattungsrede. Und bei jedem Negativen haben Sie geklatscht, ich weiß nicht warum. Ich habe in den letzten Monaten nie ein negatives Wort verloren über den SWR oder die ARD, weil das Positive überwiegt, auch wenn man sich trennt. Das ist wie in einer Ehe – und ich weiß, wovon ich rede." Dann teilte er gegen Bratzler aus: "Clemens, ich glaube, du hattest mal eine sehr unerfolgreiche Fernsehshow. Für mich kam es so rüber, als wäre das mit mir eine kleine Rache-Aktion von dir."

"Mein Team und ich sind alle traurig und die feiern sich?"

Damit war die Abrechnung von Stefan Mross aber noch nicht zu Ende. Er teilte weiter gegen Bratzler aus. "Das soll kein Vorführen sein hier, Clemens. Ich wurde auch vorgeführt! Es hieß überall, du hast mich rausgeschmissen. Ja, es war so! Aber nicht nur mich, Ihr habt ein ganzes Format gestrichen. Und jetzt singt Ihr hier eine Stunde lang Lobeshymnen, wie toll diese Sendung ist", wunderte sich Mross. "Ich habe dir die Frage gestellt: Was bringt Ihr nächstes Jahr sonntags um 10.03 Uhr? Da hat Clemens zu mir gesagt: 'Wahrscheinlich Wiederholungen von 'Immer wieder sonntags'.'" Schließlich ließ der Schlagerstar seinen Gefühlen freien Lauf:

Ich wollte heute eigentlich gar nicht auf diesen Empfang kommen. Aber ich bin es meinem Team schuldig, das seit fast 22 Jahren hier Hand in Hand mit mir gearbeitet hat. Da kann uns der Rest am A.... lecken!

Abschließend fand Stefan Mross noch versöhnlichere Töne – zumindest was sein Team betraf. "Stefan Mross ist ein Stehaufmännchen, der wird niemals im Leben kippen. Ich hatte gute Zeiten und schlechte Zeiten. Aber ich weiß, dass es weitergeht. Ich werde jetzt diesen Raum verlassen, weil hier drinnen zu viel negative Energie ist. Aber das gilt nicht für mein Team, Ihr wart die Besten!" Seine Wutrede erklärte Mross in der "Bild" wie folgt: "Sie war wohlüberlegt, weil ich im Vorfeld wusste, dass der SWR sich heute in erster Linie selbst feiern wird. Mein Team und ich sind alle traurig und die feiern sich? Das war für mich ein Punkt, wo mir der Kragen geplatzt ist."

Verwendete Quellen: Bild

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