Marianne Rosenberg: Vernichtende Worte über DSDS

Marianne Rosenberg: Vernichtende Worte über DSDS

Im Jahr 2014 saß Marianne Rosenberg, 67, an der Seite von Dieter Bohlen, 68, in der Jury von DSDS. An ihre Zeit bei dem Castingformat hat die Schlagersängerin keine guten Erinnerungen, wie sie bereits mehrfach gestand. Kürzlich äußerte sie sich erneut negativ über die Sendung. 

Marianne Rosenberg: Sie verurteilt "Macho-Sprüche" von Dieter Bohlen 

"Deutschland sucht den Superstar" war lange Zeit das erfolgreichste Castingformat im deutschen Fernsehen. Neben Dieter Bohlen waren nur hochkarätige Musiker in der Jury, die den nächsten 'Superstar' finden sollten. 2014 nahm Marianne Rosenberg auf einem der Jurysessel Platz. Sie hoffte, dass ihre Zeit bei DSDS eine Bereicherung werden würde und ihr schöne Erinnerungen beschert. Ihr Fazit war jedoch ein anderes, denn anstelle eines netten und lustigen Jobs, warteten Verzweiflung und Tränen auf sie. Jahre nach ihrer DSDS-Zeit gestand sie gegenüber der "B.Z.", dass es für sie nur schwer auszuhalten war, wie hart die grenzwertigen Sprüche ihrer Jury-Kollegen die Kandidaten trafen: 

Sogenannte ,Macho-Sprüche‘ von Kay und auch von Dieter Bohlen waren oftmals sexistische Diskriminierungen gegenüber den Kandidatinnen. [...] Selbstverständlich verurteile ich das. Auch beim Publikum kamen diese Sprüche nicht gut an.

Damit ist Marianne Rosenberg allerdings noch nicht fertig, die Castingshow zu kritisieren. In einem weiteren Interview legte sie nun nach. 

Marianne Rosenberg: "War wohl zu naiv"

Acht Jahre ist es nun her, dass der "Er gehört zu mir"-Star auf dem DSDS-Jurysessel saß. Seitdem gab es einen regen Wechsel, so wurde sogar Poptitan Dieter Bohlen im vergangenen Jahr durch Florian Silbereisen ausgetauscht. Diese Entscheidung stellte sich allerdings als Fehler heraus, denn die Quoten sanken ins Bodenlose. Für die allerletzte Staffel ist Bohlen wieder (wahrscheinlich mit seinen bekannten Sprüchen) an Bord. Diese News brachte auch Marianne Rosenberg dazu, erneut über ihre Zeit bei der Show nachzudenken. Im Interview mit "Schlager Radio" rechnete sie erneut mit DSDS ab:

Mir wurde damals versprochen, dass sich DSDS zu etwas Besserem verändern würde. Doch ich war wohl zu naiv das zu glauben.

Nach wie vor werden bei DSDS Menschen vorgeführt, um Einschaltquoten zu generieren. Ein Unding für die 67-Jährige:

Es sagt etwas über unsere Gesellschaft aus, wenn die Quoten dann sehr hoch schnellen, aufgrund dieser voyeuristischen Ader, die unsere Gesellschaft offensichtlich hat. Das ist eigentlich etwas ganz Schreckliches.

Verwendete Quellen: B.Z.; Schlager Radio

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