Matthias Reim: Abrechnung! "Was für eine Sch***"

Matthias Reim: Abrechnung! "Was für eine Sch***" - Harter Schlag gegen Kollegen

Matthias Reim, 64, lässt kein gutes Haar an der Schlagerbranche. Doch wen genau spricht er mit seiner heftigen Kritik an?
  • Matthias Reim hat ein neues Album veröffentlicht
  • Zum Release spricht er auch über andere Musiker in seiner Branche und lässt diese nicht gerade gut dastehen
  • Wen meint er mit seinen harten Worten?

Matthias Reim: "Was macht ihr da?"

Vor wenigen Tagen hat Matthias Reim sein mittlerweile 21. Studioalbum veröffentlicht. Für den Musiker ist es eine riesige Herausforderung, immer wieder neue Geschichten zu erzählen, doch durch die Pandemie hatte er ungewohnt viel Zeit, sich seinen neuen Songs zu widmen. Das verriet der Schlagerstar jetzt im Interview mit "Ippen.Media". Dabei betont er auch, dass er immer wieder neue Stilrichtungen ausprobiert und schießt ganz nebenbei hart gegen seine Kolleginnen und Kollegen aus der Schlagerbranche:

Ich bin Matthias Reim und von Matthias Reim erwartet man immer etwas. Man möchte definitiv nicht über 15 Songs den berühmten Schlager-Discofox mit den quietschenden Synths in den Strophen hören. Da denke ich mir immer: 'Was macht ihr da? Lasst doch mal den Stimmen etwas Platz!'

Autsch! Wen genau er mit seiner Kritik meint? Das lässt Matthias Reim offen, doch er ist noch lange nicht fertig.

"Was für eine Sch****"

Matthias Reim gibt zu, dass er "gerne mal über den deutschen Schlager und manche Songs" herzieht.

Zum Beispiel wenn ich die zufällig beim Autofahren im Radio höre. Meine Frau guckt mich dann groß an, während ich ins Lenkrad beiße und mir denke: 'Was für eine Sch***…' 

Umso mehr freue er sich über all jene, die das Genre immer wieder neu erfinden. Sich selbst, sehe er in dieser Hinsicht als Vorreiter"der mit den Regeln bricht und zeigt, dass man auf Deutsch wirklich alles machen kann."

Matthias Reim: Schämt er sich für Schlagermusik?

Auf seinem neuen Album sind etwa deutliche Einflüsse aus dem Folkrock zu erkennen, ein Song erinnert sogar verdächtig an "Santiano". In diesen Anleihen sieht Matthias Reim kein Problem, im Gegenteil. Er betont immer wieder, dass er selbst seine Wurzeln in der Rockmusik habe und sich von Bands wie "Pink Floyd" inspirieren lasse:

Dass so ein Song wie „Du liebst mich auch“ dann immer noch unter dem Stempel Schlager erscheint, macht mir großen Spaß. 

So ganz glücklich scheint er mit der Zuordnung zum Schlager aber nicht immer zu sein. Angesprochen auf seinen großen Hit "Verdammt, ich lieb' dich" betont Matthias Reim, dass auch dieser Song kein klassischer Schlager sei. Er spreche vielmehr alle Altersklassen und Musikfans an:

Ich singe den Song deswegen auch noch unheimlich gerne. Und da stehe ich auch dahinter, weil das ist kein Schlager. Das ist eine angerockte Geschichte mit unfassbaren 200 Beats pro Minute und absolut Moll-lastig, mit der ich immer noch super leben kann. Egal, auf welche Musik man steht, der Song zündet immer noch im ganzen Volk. 

Ziemlich selbstbewusst! 

Quelle: Ippen.Media

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