Matthias Reim: Ehrliches Resümee - "Habe Niederlagen einstecken müssen"

Matthias Reim: Ehrliches Resümee - "Habe Niederlagen einstecken müssen"

Matthias Reim, 64, blickt auf knapp 30 Jahre Schlagerkarriere zurück. In all den Jahren lief es für den beliebten Musiker aber nicht immer nach Plan ...

Matthias Reim: Ein Leben voller Höhen und Tiefen

Eine Schlagerwelt ohne Matthias Reim? Das ist für die Fans wohl nur schwer vorstellbar - und das ist auch kein Wunder, denn der 64-Jährige steht seit knapp 30 Jahren im Rampenlicht und begeistert seine Fans noch immer mit Songs wie "Verdammt, ich lieb' dich", "Du bist mein Glück" oder "Nicht verdient". Das ist auch der Grund, weshalb Matthias mit großer Demut auf seine Karriere zurückblickt. Im Interview mit "t-online.de" verriet er jetzt:

Mit Stolz und Demut. Wer die Demut verliert, verliert den Respekt. Ich werde mein Leben nie als selbstverständlich ansehen. Ich durfte so viele tolle Sachen erleben. Gleichzeitig finde ich, dass jeder, der etwas geleistet und aus Niederlagen gelernt hat, auch ein wenig stolz sein darf.

"Die Niederlagen haben mich gelehrt, dass ich mich auf einem falschen Weg befinde"

Niederlagen gab es im Leben von Matthias Reim nämlich einige - privat wie beruflich. So hatte der 64-Jährige in all den Jahren beispielsweise mit gesundheitlichen und finanziellen Problemen, Trennungen oder zwischenzeitlich schwindendem Fan-Interesse zu kämpfen. Ob er die Zeit noch einmal zurückdrehen würde, wenn er könnte, und Dinge ändern würde?

Nein. Ich habe so viel Glück gehabt, und ja, ich habe auch Niederlagen einstecken müssen. Diese haben mich aber gelehrt, dass ich mich auf einem falschen Weg befinde. Für mich sind die Tiefen oder Niederlagen Hinweise, etwas besser zu machen.

Obwohl er sicherlich auf die ein oder andere Niederlage hätte verzichten können, habe er aus allem, was er erlebt hat, etwas gelernt: "Ob ich das alles gebraucht habe, ist die Frage. Bestimmt nicht. Auf der anderen Seite hat mir jede dieser Niederlagen – und die waren teilweise wuchtig und auch sehr öffentlich – etwas über das Leben beigebracht. Deswegen gehört auch das für mich dazu."

Auch spannend: Matthias Reim: Bittere Beichte über seine Ex-Frauen - "Machen wir uns nichts vor"

Besonders schwer sei für Matthias Reim, aber auch für sein gesamtes Team, die zweijährige Corona-Zwangspause gewesen: "Die letzten zwei Jahre waren katastrophal", gesteht der 64-Jährige und weiter:

Man kann immer wieder sagen, dass man Konzerte nachholt und die Tickets ihre Gültigkeit behalten. Für mich als Künstler sind diese zwei Jahre jetzt aber einfach so weg. Und das trifft mich jetzt mehr, als es vor 20 Jahren der Fall gewesen wäre. Deswegen war es mir so wichtig, dass ich diese Zeit immerhin gut nutze. Ich habe an meinem Album 'Matthias' gearbeitet und meine Konzerte vorbereitet. Ich würde es mir eher vorwerfen, wenn ich die Zeit nicht genutzt hätte, um daraus etwas zu machen.

Doch damit nicht genug, denn schließlich durften sich Matthias Reim und seine Liebste Christin Stark zuletzt auch über Nachwuchs freuen: Im April erblickte Töchterchen Zoe das Licht der Welt.

Verwendete Quellen: t-online.de

Lade weitere Inhalte ...